Projekt „Wohnen am Bungern“ - Olaf Berg: Ab September alles wieder im Plan

Sieben Monate Zeit-Verzug

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Vieles am Rohbau wurde aufgestemmt. Berg: „Die Untersuchen aller Bauteile ist abgeschlossen, ein Sanierungskonzept erstellt und durch alle Instanzen freigegeben.

Altena - „Wenn es keine neuen Mängel und Probleme gibt, werden wir unser Projekt „Wohnen am Bungern“ im Juli 2017 fertig stellen. Dann ist alles für einen Einzug vorbereitet – zurzeit arbeitet das ganze Team mit Hochdruck an der Beseitigung aller Mängel, um nicht weitere Zeit zu verlieren!“

Deutliche Worte, die in diesen Tagen Olaf, Michaela und Richard Berg an die künftigen Mieter des Hauses geschrieben haben. Im Gespräch mit unserer Zeitung, gegenüber der Olaf Berg stets offen und ehrlich mit den Problemen der Baustelle umging, sagte er: „Es war eine blöde Zeit. Aber, das haben wir stets gesagt, wir sind nicht kompromissbereit, wenn es um gute Qualität geht.“ 

„Die Sanierung in allen Gebäudeteilen läuft planmäßig. Es wird für die Mieter zu keinen Nutzungsbeeinträchtigungen kommen.“ sagt Olaf Berg.

Das stehe über allem. Berg bilanziert „sieben Monate Verzug, das Verlieren eines Handwerkes im Gewerk Heizung-Lüftung aber auch dass alle anderen Handwerker weiterhin an Bord sind, zu uns stehen.“ Weiter fügt er an, man sei jetzt dabei, die Fehler auszumerzen, rechne damit, die Sanierung im September fertig gestellt zu haben. 

„Das sind wichtige Puzzlesteine, die sich fügen.“ Neun feste Mieter hat die Berg-Stiftung für das neue Domizil – einer sprang zwischenzeitlich ab. „Zehn Wohnungen sind noch zu haben“, so Olaf Berg. Noch einmal stellt er fest: „Mittlerweile haben die Fachleute rund um den Architekten, den Statiker und den staatlichen Prüfstatiker jedes Bauteil der beiden Häuser analysiert. Es wurde für jedes schadhafte Bauteil ein Sanierungskonzept erzeugt.“ 

Es entstehe deshalb ein Haus, „das nicht nur schön, sondern auch technisch eine optimale Qualität für unsere Mieter sicherstellt. Die Fritz-Berg-Stiftung akzeptiert keine minderwertige Qualität und ist dafür bereit, einen unangenehmen, arbeits- und zeitintensiven Weg zu gehen.“

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