Fußgängerbrücke: Planungen kommen voran

Schöne Aussichten: Aus München kommen die siegreichen Entwürfe für eine neue Fußgängerbrücke. -  Foto: Archiv

Altena - Die Vorbereitungen für die Errichtung der neuen Fußgängerbrücke oberhalb der Fritz-Berg-Brücke sind weiter vorangekommen. „Die Vorplanungen sind jetzt fast abgeschlossen“, berichtet Stadtplaner Roland Balkenhol.

Die Arbeiten liegen in den Händen der Münchener Landschaftsarchitekten Lohrer-Hochrein, das auch den entsprechenden Ideenwettbewerb gewonnen hatte. Nach Ostern, so Balkenhol weiter, soll der neueste Stand der Dinge im Stadtentwicklungsausschuss vorgestellt werden. Hoppla-hopp werde es aber nicht weitergehen: Auf die Vorplanung folgen die Entwurfs- und schließlich die Ausführungsplanung. Auch eine wasserrechtliche Genehmigung für Baumaßnahmen im Gewässer wird noch benötigt.

Der Stadtplaner rechnet damit, dass die Arbeiten am westlichen Lenneufer beginnen, also im Bereich des Bahnhofsgebäudes. Hier wird die Bahn AG bekanntlich größere Erneuerungsarbeiten ausführen lassen und unter anderem eine neue Unterführung zum Bahnsteig anlegen. Hier solle der Startschuss für die städtischen Arbeiten fallen. Das Projekt Fußgängerbrücke solle also auf jeden auf jeden Fall im laufenden Jahr begonnen werden, sagt Roland Balkenhol über den Zeitplan. Es sei aber zugleich sicher, dass der Bau in 2015 nicht abgeschlossen werden könne. „Wann man da dann drübergehen kann, ist offen.“

An der grundlegenden Form und Gestaltung der Brücke soll sich gegenüber den ersten Zeichnungen nur wenig ändern.

Zum Bahnhof selbst: Es hatte bereits Gespräche mit der bauausführenden Firma gegeben. Zwar lag im Februar noch kein Bauzeitenplan vor, aber eine so genannte Bauphasenplanung. Noch etwas Erfreuliches in dieser Angelegenheit: Die Bahn plant nicht mehr mit einer zweieinhalbjährigen Bauphase. Balkenhol vor dem Rat: „Das soll deutlich schneller gehen. Bereits im kommenden Jahr soll die neue Unterführung fertig sein. Wir können dann unsere Anschlussplanungen in Sachen Brücke und Lennepark zügig anschließen.“ - von Thomas Keim

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare