Pappbootrennen in Altena

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Altena -  Auch Scheitern kann sehr amüsant sein, das zeigte sich beim zweiten Altenaer Pappbootrennen beim Lenne lebt-Tag. Unzählige Schaulustige hatten sich am Sonntagnachmittag an den Lenneterrassen eingefunden, um den lustigen Wettbewerb mit zehn Teams zu beobachten - spektakuläres Kentern inklusive.

Schon die Krönung des schönsten Bootes war eine Freude: Das Team von Burg-Mitarbeitern hatte mit dem ausrichtenden Canu-Verein verhandelt, was das Zeug hielt, um einen nahezu originalgetreuen Burg-Nachbau als Pappboot präsentieren zu können. Das Regelwerk ist allerdings streng: Mehr als 18 Stücke Karton und drei Rollen Klebeband sind nicht gestattet. Beim „Schönheitswettbewerb“ rüsteten die Bootsbauer richtig auf, zu Wasser ging Bootsmann Jens als minimalistischster Teilnehmer: Als „Sit on“-Fahrer besaß er keinen Einstieg und blieb kerzengerade auf dem Gefährt sitzen, um es ganz ruhig über Steine und durch die Sprudel-Fontaine des THW ins Ziel zu paddeln - Applaus!

Pappbootrennen, Spielmeile und Heimatshoppen

Auch dem jüngsten Team, den Mühlendorf-Kids, die einen Sonderpreis für Gestaltung absahnten, gelang der Zieleinlauf grandios.

Andere Teilnehmer wie das Team No Name, die ausgerechnet einen „Unsinkbär“ als Maskottchen gewählt hatten, war kaum der Start vergönnt. Das Publikum begleitete aber auch die sinkenden Schiffe durchweg wohlwollend. Begleitet worden war der Tag von Altenaer Vereinen und Institutionen, die Spiele und Spielgeräte entlang der Lenne installiert hatten.

Die Märkischen Fotografen hatten ihre schönsten Werke auf langer Leine präsentiert, überall auf der Meile gab’s Gelegenheit einzukehren auf Kaffee, Kuchen, kühle Getränke oder Leckeres vom Grill.

Auch in der Innenstadt gab’s Attraktionen, der Einzelhandel lockte mit Rabatten und Aktionsware. Thomas Wurths Dixie-Combo spazierte dazu durch die Stadt und sorgte mit relaxten Melodien und gutem Publikumskontakt für tolle Stimmung unter den Bummlern.

 Der verkaufsoffene Sonntag stand ganz unter dem Zeichen des Heimatshoppens - und wurde trotz starker Konkurrenz aus Lüdenscheid gut angenommen.

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