Optimales Umfeld für Organisten / Alexander Moseler stellt auch eigene Werke vor

"So was bekommt man selten"

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Die Link-Orgel mit ihren 27 Registern und zwei Manualen bietet dem aus Plettenberg stammenden Musiker und Komponisten ein hervorragendes Arbeitsumfeld.

Altena - Die Kombination aus dem Klang der Orgel und der Akustik des Kirchenschiffs in St. Matthäus, das sei schon etwas ganz Besonderes. Meint Alexander Moseler. Und in dieser besonderen Atmosphäre gibt er am 19. Juni ein Konzert.

Dabei wird der Konzertorganist auch Werke aus eigener Feder vorstellen, die in Deutschland noch nicht gespielt worden sind. „Das wird also eine Premiere“, meinte Moseler, der gestern zum Proben in St. Matthäus zu Gast war. Freunde eines anspruchsvollen und nicht ganz alltäglichen Orgelkonzertes sollten sich also vielleicht schon einmal den Termin im Kalender vormerken: Moseler wird am jenem Sonntag, 19. Juni, in der Kirche an der Lindenstraße spielen. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

Die Akustik in St. Matthäus, hier ein Blick auf den Altarraum, lobt der Musiker ausdrücklich.

Der Ort scheint ideal für das Vorhaben: „Die Kirche und die Akustik hier sind wunderbar, da gibt es gar keine Frage“, sagt der Musiker. „Die Link-Orgel passt perfekt dazu.“ Moseler bevorzugt nach eigener Auskunft nämlich „Instrumente mit Charakter – so etwas bekommt man nicht immer“. Moseler, übrigens in Plettenberg geboren, ist im heimischen Raum, aber auch im Ausland, kein Unbekannter: Als Interpret von Klavier-, Orgel- oder Cembalomusik trat Moseler bisher in Deutschland, Frankreich, Russland, der Schweiz und Österreich auf. Neben seinen eigenen Kompositionen steht Musik aller Epochen auf dem Programm. Nach Meinung von Fachleuten zeichnet ihn „eine besondere Fähigkeit in der Improvisation“ aus. In verschieden Formationen wie Duo, Trio und auch in Orchesterbesetzungen hat er als Solist und Cembalist Erfahrung, außerdem als Klavierbegleiter bei Gesangsabenden. In St. Matthäus wird er Werke spielen, die vom niederländischen Komponisten Sweelinck stammen, von

Johannes Brahms

Johannes Brahms oder von Cesar Franck – und eben eigene Kompositionen. Derzeit noch in Arbeit ist seine sechste Symphonie für großes symphonisches Orchester mit Orgel, Klavier, Domra, Balalaika und Bajan, die 2017 in Russland uraufgeführt wird. Moseler arbeitet mit renommierten Musikern und Sängern zusammen. Darunter Hanaru Yoo (Cello), Jan-Filip Tupa (Cello), Mariam Sarkissian (Mezzosopran), Diana Petrova Darnea (Sopran), Andrea Kwade(Sopran), German Dmitriev (Violine), Vali Vasile Darnea (Violine) oder Friedemann Graef.

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