Spiel, Sport und Hausaufgabenhilfe

OGS: Plätze reichen in Altena aus

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51 Kinder nehmen das OGS-Angebot wahr. (Symbolbild)

„Wir vergeben die Betreuungsplätze in unserem Offenen Ganztag (OGS) vorrangig an berufstätige Eltern“. Das sagt Rektor Wolfgang Wilbers von der Gemeinschaftsgrundschule Altena mit Standort im Mühlendorf.

30 sind es aktuell, sie reichen nach Auskunft von Wilbers „komplett aus.“ 349 Kinder besuchen seine Schule mit der Dependance in Dahle, mithin beträgt die Betreuungsquote „so um die neun Prozent.“ Getragen wird die OGS im Mühlendorf durch das evangelische Jugendreferat aus Iserlohn. 

Mehrere Mitarbeiterinnen

Das beschäftigt vier Mitarbeiterinnen. Zwei davon sind ausgebildete Erzieherinnen, eine ist Jahrespraktikantin einer Berufsfachschule und dann gibt es noch eine Bundesfreiwilligen-Dienst leistende junge Frau, die nach dem Abitur am Burggymnasium in diesem Jahr diese Aufgabe für ein Jahr übernommen hat. 

Die auf Landesebene kürzlich öffentlich gewordene Kritik von Eltern an der OGS-Versorgung, kann Wilbers auf Altena nicht übertragen. „Hier gibt es nach meiner Einschätzung und Kenntnis wirklich keine Probleme.“ 

Die finanzielle Belastung der Eltern, die ihre Kinder ab 11.30 bis 16 Uhr in dieses Angebot schicken können, orientiert sich am Elterneinkommen und ist mit Kindergartenbeiträgen vergleichbar. Hinzu kommt im Mühlendorf nur noch ein Entgelt für das Essen, das die Mädchen und Jungen dort einnehmen. 

Hausaufgabenhilfe, Spielen und diverse Sportangebote

Wilbers kennt Modelle, bei denen Kinder in der OGS auch vor dem Start in den Unterricht, also etwa ab 7 Uhr in der Früh, betreut werden. Das gibt es beispielsweise in Lüdenscheid. In Altena sei das aber noch nicht Thema gewesen. Zu den OGS-Angeboten gehören eine Hausaufgabenhilfe, Spielen und diverse Sportangebote. Die Grundschule ist dankbar, dass es darüberhinaus Personen gibt, die sich für und mit den Kindern engagieren. Dazu gehört zum Beispiel eine Frau, die regelmäßig mit den Kindern strickt, eine andere liest ihnen einmal die Woche vor.

Auf dem sportlichen Sektor gibt es eine von Ralf Springob betreute Tischtennis-AG und eine AG Handball, die Klaus Druskus von der TS Evingsen leitet. Auch der Altenaer Canu-Verein bringt sich ein sowie eine Gruppe von Aquarianern. An der Grundschule Breitenhagen gibt es keine OGS, aber zwei eigene Betreuungsmodelle. Kinder können entweder bis 13 Uhr (Kosten 30 Euro) oder mit dem Angebot Dreizehn Plus bis 16 Uhr (Kosten 60 Euro) an der Schule bleiben und werden qualifiziert betreut. Speisen müssen sie mitbringen, ein Essen wird nicht angeboten. 

Gute Zusammenarbeit 

Dazu gründeten Eltern, so steht es auf der Homepage der Schule, bereits am 21. September 2006 einen eigenen Betreuungsverein. Im Rahmen der Schulentwicklung wurde im Schuljahr 2013/2014 dafür ein neuer Träger ins Boot geholt. Wie Schulleiter Jörg Schlüter auf Anfrage sagte, arbeitet man seit dieser Zeit gut und verlässlich mit dem Evangelischen Kirchenkreis Iserlohn zusammen. 

Betreut werden aktuell bis 13 Uhr 51 Kinder. Am Modell dreizehn Plus (Schulaufenthalt bis 16 Uhr) nehmen zurzeit zehn Mädchen und Jungen teil. Insgesamt besuchen den Breitenhagen zurzeit 152 Jungen und Mädchen. Auch am Breitenhagen ist es Praxis, dass die Betreuerinnen mit den Kindern spielen, lernen, toben, wandern und Hausaufgaben erledigen. Es bleibe das vorrangige Ziel der Betreuungsarbeit, den Kindern Gelegenheit zu geben, das Spielen miteinander zu lernen, den Erfolg eigener Bastelarbeit zu genießen oder neue Freizeitbeschäftigungen zu entdecken.

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