Pop-up-Stores gehen in die nächste Runde

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Mehr als ein halbes Dutzend Interessenten kam zur Info-Veranstaltung mit Julia Hußmann ins Obst-Büro.

Altena -  Julia Hußmann will in der nächsten Woche (also ab dem 13. April 2015) sämtliche neue Pop-up-Stores an die Mieter bringen. Das Interessententreffen im Obst-Büro am Donnerstag, 9. April, war vielversprechend: An Sandra Koch-Michels ist bereits das Geschäft Lennestraße 33 vermietet. Die weiteren Gäste zeigten großes Interesse.

Mit dem Unternehmen Rocket Spaces ist eine Agentur gebucht worden, die sich auf die Vermarktung von Pop-up-Stores spezialisiert hat. Auf deren Homepage www.rocketspaces.desind sämtliche freien Ladenlokale aufgeführt. Interessenten können über die Seite direkte Buchungsanfragen stellen und bekommen so den Kontakt zum Hauseigentümer. „Auch mich können Sie ansprechen“, erklärte Julia Hußmann den Veranstatungsbesuchern am Donnerstag.

Die Vertreterin des Stadtmarketingvereins gab interessante Tipps, wie auch bei kleinem Budget ein Ladenlokal attraktiv zu gestalten ist. Altenas Pop-up-Pioniere haben es in der Vergangenheit vorgemacht: Unter anderem hatten sie Palettenmöbel genutzt, um ihre Waren zu präsentieren. In Berlin wurden Leiterregale gebaut, anderswo dient ein Klavier als Tresen.

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Nächste Runde für Pop-up-Stores

Um die Neu-Unternehmer zu pushen, steigt vom 8. bis 10. Mai das Pop-up-Wochenende in der Innenstadt. Ab 18 Uhr beginnt das fest inklusive Lichtinszenierung. Der Samstag ist der Tag der Städtebauförderung und Geburtstag von Burgaufzugsmaskottchen Burghard. Auch am darauffolgenden Sonn- und Muttertag sind die alten und neuen Einzelhändler zu Aktionen aufgerufen.

„Unser langfristiges Ziel ist, dass kein hässliches Schaufenster mehr in der Innenstadt zu sehen ist“, so Hußmann. Deshalb ist in der neuen Runde auch die Anmietung eines Fensters möglich, wo Angebote nur präsentiert, aber nicht verkauft werden können. „Wir helfen Euch!“ versprach das Team vom „Kunst-Werk“, das am Donnerstag die Interessenten mit ihrer Erfahrung unterstützen wollte. von Ina Hornemann

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