Mehr Personal 

Neues Sicherheitskonzept bei Mittelalterfest in Altena

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Schon in den Vorjahren zeigte die Polizei beim Mittelaltermarkt deutlich Präsenz.

Altena - In Höhe der Polizeiwache und am Markaner werden schwere Fahrzeuge das Mittelalterfest so abriegeln, dass keiner eine Chance hat, mit einem Auto in die Menschenmenge zu rasen. Das berichtete gestern Josef Paul, der Leiter des Ordnungsamtes. 

Angesichts der jüngsten Ereignisse wurde das Sicherheitskonzept für diese Veranstaltung noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Sowohl Paul als auch Dietmar Boronowski, der Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis, deuteten gestern an, dass mehr Sicherheitspersonal als in den Vorjahren vor Ort sein wird.

Mit Einzelheiten hielten sich Montag beide zurück – allzu tief mögen sie sich nicht in die Karten schauen lassen, wenn es um die Einsatztaktik geht. Klar sei aber, dass es absoluten Schutz nicht geben könne, sagte Boronowski: „Es gibt Ereignisse, die sind nicht planbar“. 

Ansturm auf Festmeile, Burg und Innenstadt

Die Behörden setzen vor allem auf die Menschenkenntnis von Polizisten und Security-Mitarbeitern – gute Kräfte hätten in der Regel ein Gespür dafür, „wer da nicht hinpasst“, sagte der Polizeisprecher. Er wies aber auch auf Grenzen hin: „Wir können ja bei solch einem Mittelaltermarkt unmöglich alle Schwerter einkassieren“.

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