Neuer Mitarbeiter absolviert „kulturelles Jahr“

Personal-Verstärkung auf der Burg

Christoph Groth (Mitte) absolviert ein „Freiwilliges kulturelles Jahr“ auf der Burg Altena. Als Startgeschenk gab’s erstmal einen Regenschirm – sicher ist sicher. Foto: Laurien Sauser

Altena - Das Mitarbeiterteam der Burg Altena erhält Verstärkung: Christoph Groth aus Werl absolviert seit Dienstag ein „Freiwilliges kulturelles Jahr“. Auf der Burg soll er bei Veranstaltungen und in der Verwaltung mitarbeiten, zudem ist er für eigene Aufgabenbereiche verantwortlich.

„Ich bin kulturell und geschichtlich interessiert. Deswegen hat mich die vielfältige Arbeit auf der Burg gereizt“, sagte Groth. Er habe auch mit einem Lehramtsstudium geliebäugelt, sich dann aber für die Arbeit in der Praxis entschieden.

39 Stunden pro Woche sieht sein Vertrag vor, arbeiten wird Groth teilweise auch am Wochenende. Er erhält eigene Arbeitsbereiche: Die Vermarktung der Burg in den sozialen Medien, die Verbesserung der Webseite und das Erstellen von Besucher-Statistiken zählen zu seinen Aufgaben.

Wichtige Erfahrungen sammelte Groth bei einem dreiwöchigen Praktikum in einer Werbeagentur, das er in diesem Jahr absolvierte. „Dort habe ich mich mit sozialen Netzwerken und neuen Medien beschäftigt. Das sind Themen, die mich gereizt haben und mit denen ich mich auch hier vor Ort auseinandersetzen werde.“

Der Achtzehnjährige hat sich für seinen neuen Arbeitsplatz ein Zimmer in Altena gemietet: „Das zeigt, wie ernst er seine neue Aufgabe nimmt“, lobte Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper bei der Vorstellung.

Ebenfalls vor Ort waren Landrat Thomas Gemke (CDU), Museumsleiter Stephan Sensen, Detlef Krüger vom Fachdienst Kultur und Tourismus und der Vorsitzende des Vereins „Freunde der Burg“, Bernd Falz. Den Monatslohn in Höhe von 480 Euro teilen sich Förderverein und Märkischer Kreis.

Als Willkommensgeschenke erhielt Groth eine Jahreskarte für den Burgaufzug und einen Regenschirm: „Im Märkischen Kreis wurde der Regen erfunden, aber auch der Regenschirm. Der besteht nämlich aus Altenaer Draht“, scherzte Stephan Sensen.

„Altena ist eine schöne Stadt, die ein bisschen mehr Leben vertragen kann. Vielleicht kann ich einen kleinen Teil dazu beitragen“, sagte Groth zum Abschluss.

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