Neuer Gemeinschaftsraum dient auch den Bewohnern des Neubaus

Zentrum für die Mieter der Berg-Stiftung

In der nagelneuen Gemeinschaftsküche: Anke Hohage, Olaf Berg, Wolfgang Puschmann, Svenja Braun und Ulrich Schmalenbach (von links) gestern bei der Einweihung des neuen Gemeinschaftsbereichs im Berg-Haus. Foto: Reichelt

Altena - Im hohen siebenstelligen Bereich investiert zurzeit die Bergstiftung. Das Geld fließt nicht nur in den Neubau auf dem ehemaligen Overbeck-Parkplatz: Auch das 20 Jahre alte Berg-Haus wurde deutlich aufgewertet. Am Freitag, 5. Februar, wurde dort der völlig neu gestaltete Gemeinschaftsbereich eingeweiht.

Mit der Umgestaltung wurde ein Missstand beseitigt, über den sich die Stiftung und die Bewohner des Berg-Hauses schon lange ärgerten: Der Durchgang zum Bungernplatz wurde geschlossen. Er diente in der Vergangenheit auch in den Abend- und Nachtstunden als Treffpunkt von Menschen, die sich nicht immer leise verhielten. „Extrem dankbar“ sei er der Stadt, dass sie grünes Licht für die Beseitigung dieses unbefriedigenden Zustands gegeben habe, sagte Kuratoriumsvorsitzender Olaf Berg gestern.

Da, wo früher die Treppen waren, wird jetzt gekocht – und das gleich doppelt. „Teeküche“ nennt Berg recht zurückhaltend das, was manche Hausfrau neidisch machen dürfte: Eine nagelneue und todschicke Einbauküche mit allem, was das Herz begehrt. Sie kann zum Beispiel dann genutzt werden, wenn im Gemeinschaftstraum private Feiern stattfinden. Auch der Kaffee für Bastelrunden oder Sportgruppen, die sich dort regelmäßig treffen, kann in ihr zubereitet werden.

Direkt daneben gibt’s Großküchentechnik mit einem Konvektomaten und Spülmaschinen in Industriequalität: Dort werden die Mahlzeiten zubereitet, die das DRK beim täglichen Mittagstisch anbietet. Dabei handelt es sich um Tiefkühlkost, die behutsam erhitzt wird. Das Angebot steht nicht nur den Bewohnern des Berg-Hauses offen, sondern kann von jedermann genutzt werden – später natürlich auch von den Bewohnern des nebenan entstehenden Neubaus. Die können sich auch an den Gemeinschaftsangeboten beteiligen – „schon deshalb musste ja das Raumangebot erweitert werden“, sagte Pfarrer Ulrich Schmalenbach bei der Einweihungsfeier. Er ist Kuratoriumsmitglied der Stiftung.

Die Eröffnung bot auch Gelegenheit, das DRK als neuen Träger des Betreuungsangebotes offiziell willkommen zu heißen. Einige Wogen habe dieser Wechsel verursacht, räumte Berg ein. Inzwischen hätten sich die Bewohner an Anke Hohage und Svenja Braun gewöhnt, die Veränderungen würden positiv bewertet.

Während die Bewohner im neuen Gemeinschaftsraum zu einem festlichen Mittagessen eingeladen waren, brummten nebenan Maschinen: im Neubau der Berg-Stiftung hat der Innenausbau begonnen. Die ersten Installateure sind am Werk, zeitgleich werden die Fenster eingebaut. „Wir liegen im Zeitplan“, berichtete Berg und lobte in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit der Planer und der beauftragten Handwerker.

Wer sich für eine der Wohnungen interessiert, der sollte sich beeilen: Sieben Wohnungen sind bereits vermietet, für weitere gibt es fest vorgemerkte Interessenten.

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