Erste Wohnung schon vermietet

An der Bungernstraße entsteht der zweite Gebäudeteil des Neubaus der Berg-Stiftung.

Altena -  Der erste Mietvertrag ist schon unterschrieben – dabei dauert es noch gut ein Jahr, bis die Wohnungen im Neubau der Berg-Stiftung bezogen werden können. „Am 1. Dezember 2016 sind wir fertig“, versprach gestern Kuratoriumsvorsitzender Olaf Berg.

Für den letzten Gebäudeteil wurde gestern die Bodenplatte gegossen. Noch vor Weihnachten sollen die Rohbauarbeiten komplett abgeschlossen sein. Dann beginnt der Innenausbau – „das wird gehobener Standard“, sagt Marina Al-Jeboori von Rothmann-Immobilien, die sich um die Vermietung kümmert. Neuerdings kann sie den Interessenten sogar zeigen, wie die Fußböden aussehen werden: Echtes Parkett aus edler Eiche. An die Wände kommen Vlies-Tapeten, in Fluren und Treppenhäusern sorgt LED-Beleuchtung dafür, dass sich die Nebenkosten im Rahmen halten. Dazu trage natürlich auch die Tatsache bei, dass das Gebäude die höchsten Standards in Sachen Wärmeschutz erfülle, sagte Berg gestern auf der Baustelle.

Neun Euro pro Quadratmeter kosten die Wohnungen. Das Interesse sei groß, berichtet die Rothmann-Mitarbeiterin: „Wir führen eigentlich täglich Gespräche“. Olaf Berg weiß, warum es vielen Interessenten wichtig ist, sich möglichst bald zu entscheiden: „Dann haben sie genug Zeit, ihr Haus zu verkaufen“.

Nachdem zunächst der Baukörper an der Kirchstraße hochgezogen wurde, folgt jetzt der zweite an der Bungernstraße. Dazwischen gibt es eine Art Innenhof, der als Verbindungsweg gilt und für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Planer Melchior Ossenberg-Engels orientierte sich am vorgegebenen Geländeprofil, der Baukörper an der Bungernstraße steht dadurch etwas tiefer als der an der Kirchstraße. Das sei nicht nur architektonisch reizvoll, meint Olaf Berg – „so wird auch verhindert, dass die Mieter sich gegenseitig in die Fenster gucken“. Apropos gucken: Die Wohnungen, die zur Kirchstraße ausgerichtet sind, erhalten eine vollverglaste Loggia, die einen Panoramablick auf Burg und reformierte Kirche bietet.

In die 19 Wohnungen, die dank Aufzügen, rollstuhlgeeigneten Badezimmern und breiten Fluren barrierearm sind, kann jeder einziehen, der gerne möchte. Pflicht ist lediglich, dass sich alle Mieter an den Kosten für die Betreuung beteiligen. Sie geht zum 1. Dezember an das DRK über, das dafür sorgt, das es ständig verfügbare Ansprechpartner für die Mieter des Neubaus und des benachbarten Fritz-Berg-Hauses gibt. Es sei leider nicht möglich gewesen, die bisherigen, beim Pertheswerk beschäftigten Betreuerinnen zum DRK „mitzunehmen“, bedauerte Berg gestern.

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