Premiere von "Grusical" der BGA-Chorklassen

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Schüler aller Altersklassen hatten an dem Musical der Chorklassen mitgewirkt. Vorab hatten die Mädchen und Jungen rund ein Jahr lang für den großen Auftritt geprobt.

Altena - Geisterstunde auf Schloss Eulenstein – das lassen sich die Gespenster des Hausherrn Karl von Radau nicht zwei mal sagen. Natürlich sind sie zahlreich zum alljährlichen Fest angereist, das diesmal leider empfindlich gestört wird durch Fritz Rabatz von Ach und Krach.

Da müssen sich die Geister viel einfallen lassen, um das große Fest zu retten. Liebevoll umgesetzt hatten dieses schöne ,,Grusical” am Donnerstag und Freitag die Chorklassen der Jahrgangsstufe 6 im Burg-Gymnasium.

Ein riesiger Geisterchor mischte da die Bühne auf und ergänzte wunderbar die spannend-witzige Rahmenhandlung von ,,Geisterstunde auf Schloss Eulenstein.” Nicht nur der Schlag zu Mitternacht wird in dieser Adaption von Peter Schindlers Kindermusical gefeiert, sondern auch der 1000. Geburtstag des Flaschengeistes.

Alle sind gut vorbereitet, die Hexe hat zur Feier des Tages sogar eine Krachmaschine mitgebracht. Auf die ist Fritz Rabatz von Ach und Krach ganz scharf. Als störender Gast, der mit seiner Trommel regelmäßig die Geisterstunde aufmischt, hat er eigentlich Hausverbot. Er will aber unbedingt diese Maschine haben. Bekommt er sie nicht, dann soll das Schloss nie wieder mit Produkten seines Spuk- und Geisterhandels beliefert werden. Das kann Schlossherr Karl von Radau nicht zulassen.

Ein Fehlgriff Graf Draculas hat noch in der Nacht gezeigt, welch schlimme Folgen ein Boykott des Hauptlieferanten haben könnte: Der Vampir hat den Blutorangensaft mit dem Rotwein verwechselt und geistert nun volltrunken durch die Gemäuer. Kompromiss des spontan einberufenen Geisterrats: Fritz Rabatz von Ach und Krach bekommt die Rechte zum Bau der Spukmaschine – die Hexe dafür eine leitende Position in seiner Firma.

Zahlreiche Gäste genossen am Donnerstag die Grusical-Premiere, für die die Sechstklässler ein Jahr lang unter der Leitung der Musikpädagogen Sabrina Bräunig und Thomas Schmidt regelmäßig geprobt hatten. Schüler aller Jahrgangsstufen hatten mitgewirkt bei Kostüm, Kulisse, Make-up und Technik. Das Grusical sollte unbedingt gut gelingen, denn es war das Abschlussprojekt beider Chorklassen.

Fünftklässler am Burg-Gymnasium können wählen, ob sie für zwei Jahre statt des regulären Musikunterrichts lieber Chorstunden haben möchten. Und dass sich das lohnen kann, haben die jungen Grusical-Darsteller nun bewiesen.

Nicht nur coole Gesangsparts, sondern auch gelungene Sprechrollen wussten das Publikum gut zu unterhalten, welches die jungen Darsteller des Grusical mit sehr viel Applaus belohnte.

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