Im Lennestein in Altena geht es weiter

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Friedhelm Kraus hat gestern die Schlüssel zum Haus an Mehmet und Murat Karakus (v.l.) übergeben. Die Brüder sind beide „Altenaer Kinder“ und haben bereits mit dem Lüdenscheider Festsaal Hohe Steinert gastronomisch Fuß gefasst.

Altena - Murat und Mehmet Karakus übernehmen das Haus Lennestein. „Erste Bewerber, erste Wahl!“ freut sich Immobilienmakler Friedhelm Kraus.

Ihn freut nicht nur, dass die Brüder „echte Altenaer Kinder“ sind, sondern bereits einen guten Ruf in der heimischen Gastronomie genießen: Seit 2014 betreiben sie den Lüdenscheider Festsaal Hohe Steinert und die angeschlossene Gastronomie. Voraussichtlich im Spätherbst können wieder Veranstaltungen im Saalbau gebucht werden. Den wollen die Brüder Karakus zunächst mit familiärer Unterstützung von Grund auf sanieren, renovieren und neu möblieren. 

Ein solches Wagnis sind Mehmet Karakus (27) und sein Bruder Murat (28) 2014 schon einmal eingegangen: Vater und Mutter stiegen mit ein, als die Brüder sich für den Festsaal Hohe Steinert entschieden. „Mit dem haben wir angefangen, dann haben wir die Gastronomie übernommen. So wollen wir auch in Altena vorgehen“, erklären die neuen Lennestein-Besitzer. Deutsche und internationale Küche haben sie im Angebot. 

Darum kümmert sich in Lüdenscheid ein personalstarkes Team inklusive Azubis, die auch in Altena eingesetzt werden. Beide Festsäle werden dann parallel betrieben. Damit erfüllen sich die Brüder einen Traum: „Wir wollten von kleinauf in die Gastronomie“, schildern sie. Nach der Schule nahmen beide zunächst einen Umweg über Ausbildung in der Stahlindustrie und Wirtschaftsingenieurstudium. Gingen sie als junge Leute feiern, interessierte sie meist mehr, was hinter den Kulissen geschah. 

„Auch im Lennestein. Wir waren oft hier...“ Dass Vorbesitzerin Dima Itani, Friedhelm Kraus und das Notariat Brüßler den Verkauf schnell über die Bühne gebracht haben, freut die Brüder. „Für das Vertrauen, das man in uns setzt, haben wir in den vergangenen zwei Jahren hart gearbeitet.“ Der Lennestein solle wieder ein Ort für alle Altenaer werden, wo sowohl große Schützengesellschaften Freude haben und auch der kleine Nachbarschaftsstammtisch. Bis dahin empfehlen sich die Brüder mit einem Blick auf die Homepage der Hohen Steinert. „Unsere Spezialitäten, kein Fake!“, berichten beide lachend.

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