Imra-Brache: Der nächste Schritt

Es wird noch dauern, bis die Bagger anrücken. - Symbolfoto

Altena -    Es ist still geworden um die Imra-Brache – seit 2012 interessiert sich ein Dortmunder Investor für die alte Fabrik in der unteren Rahmede. Sie soll abgerissen werden, an ihrer Stelle ist der Bau eines Lebensmittel-Vollsortimenters mit einer Verkaufsfläche von 1700 Quadratmetern geplant.

Er soll gemeinsam mit dem benachbarten Nettomarkt das „Nahversorgungszentrum Rahmede“ bilden.

Eine entsprechende Änderung des Flächennutzungsplans hat der Rat vor gut einem Jahr verabschiedet. Dabei ließ er bewusst die Frage offen, ob die Fläche auch mit einer dritten Verkaufsfläche (beispielsweise für einen Drogeriemarkt) bebaut werden kann. Er legt lediglich die maximal zulässige Verkaufsfläche auf 1700 Quadratmeter fest. Wie der Investor sie aufteile, sei dessen Sache und könne im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens geregelt werden, argumentierte damals die Verwaltung. Dem schloss sich die Kommunalpolitik an.

Im „Vorhaben- und Erschließungsplan“, der der Stadt jetzt seitens des Investors übermittelt wurde, ist von dem dritten Laden keine Rede mehr. Er weist ausschließlich die Nutzung als Lebensmittelmarkt aus. Es gibt allerdings eine räumliche Ausweitung: Neuerdings plant der Investor auch für die Grundstücke der Häuser Rahmedestraße 19 und 21.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung wird sich am kommenden Montag mit diesem Thema beschäftigen (17 Uhr, großer Sitzungssaal des Rathauses). Dabei geht es zunächst um eine Formalie: Die Beteiligung von Bürgern und so genannten Trägern öffentlicher Belange soll in Kürze anlaufen, dazu ist ein entsprechender Beschluss der Kommunalpolitik erforderlich.

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