"Das Original in Altena"

Mittelaltermarkt: Das Wetter hat ein Einsehen

Fast wie im richtigen Leben: Narren und Gaukler hatte Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper gestern Abend im Nacken, als sie den Mittelaltermarkt eröffnete.

Altena - Zack, das hat gesessen: Nur einen Schlag brauchte „der Droste von Altena“ am Freitagabend, um den Zapfhahn in das Fass mit dem Freibier zu schlagen. Sekunden später donnerte die Kanone der Evingser Artillerie. Es ist wieder Mittelalterfest...

Obwohl der wie viele andere Festbesucher auch gewandete Bürgermeister sich auf das Ausschenken des Freibiers beschränkte, ging es ohne Rede dann doch nicht: Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper schilderte als Hausherrin der Burg kurz, wie diese in den Besitz des Kreises kam. 

Mittelaltermarkt: Der Auftakt am Freitag

Mittelalterfeste schössen inzwischen wie Pilze aus dem Boden, sagte sie dann. Das in Altena sei aber nicht zuletzt wegen der tollen Kulisse „das Original“, betonte sie und wies auf den starken Zulauf bei den bisher sieben Mittelaltermärkten in Altena hin. Dann freute sie sich mit mehreren hundert Besuchern auf einen schönen Abend und ein gelungenes Fest.

Bereichert wurde Dienstel-Kümpers Rede durch Narren und Gaukler, die ihr Späßchen mit der Rednerin hatten – und die mit denen. „Ich glaube, beim Kreis wird bald eine Stelle frei“, scherzte sie, als Jongleur Lupus plötzlich seine Dolche haarscharf an ihr vorbei schleuderte. Bei Redaktionsschluss war sie noch wohlauf...

Mittelaltermarkt: Das Spektakel am Samstag

Veranstalter, Artisten und die vielen Markthändler zogen lange Gesichter, als es zwei Stunden vor Festbeginn kräftig regnete. Am Abend blieb es dann zwar trocken, die Schauer könnten aber durchaus ein Grund dafür gewesen sein, dass sich der Burghof etwas zögerlicher füllte als in den Vorjahren. Später am Abend zog der Besuch dann aber deutlich an, auf dem Burghof wurde es eng. Viele Altenaer nutzten den Abend auch, um kostenfrei über die „Händlermeile“ an der Lennepromenade zu bummeln – dort muss nur am Samstag und am Sonntag Eintritt gezahlt werden. Schon am Donnerstag waren die ersten Zelte aufgeschlagen worden, am Freitag ging es dann Schlag auf Schlag – dutzende von Ständen erwarten am Wochenende die Besucher.

Der Mittelaltermarkt wurde in diesem Jahr bis in den Kölner Raum beworben – auf den Effekt darf man gespannt sein. Im vergangenen Jahr wurde mit über 25.000 Besuchern ein neuer Besucherrekord erzielt. Mit der Cranger Kirmes hat das Fest eine starke Konkurrenz. Die steht allerdings unter einem schlechten Stern: Dort ging der Fassanstich nämlich schief...

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