Erfolgreiche Banner-Aktion der Burgfreunde

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Altena - Zügig arbeiteten sich die Freunde der Burg am Mittwoch durch die Tagesordnung ihrer Mitgliederversammlung, denn Wahlen standen nicht auf dem Programm – das Vorstandspersonal bleibt unverändert.

Bernd Falz, Vorsitzender der Freunde, trug den Bericht über das Jahr 2014 vor. Die Zahl der Mitglieder stieg leicht auf 390. Einer Anregung der Mitgliederversammlung 2014 folgend hatte der Verein ein Banner- und Fahnenprojekt gestartet. Heraldisch geschult erklärte Stephan Sensen das dabei entstandene Banner, das Varianten der unterschiedlichen territorialen Zugehörigkeit von Burg Altena widerspiegelt. Eindeutig war die Ansage hinsichtlich des vor einem Jahr geäußerten Wunsches, eine Flagge auf dem Turm zu platzieren. Der Schutz der dort lebenden Wanderfalken geht vor. Restauriert wurden aus Mitteln des Vereins sechs Glasfenster und ein Ölgemälde, das Friedrich den Großen zeigt. Schatzmeister Marc Kurtz konnte trotz der Ausgaben von einem erneuten Anstieg der Rücklagen des Vereins berichten. Die Versammlung sprach dem Vorstand nach dem Bericht der Kassenprüfer das Vertrauen aus. Diskutiert wurde der Vorschlag, die Brief-Kommunikation mit den Mitgliedern in Zukunft über E-Mails abzuwickeln. „Warum sollen wir das Porto-Geld – derzeit etwa 1000 Euro – nicht sparen?“, fragte Andreas Opitz. Viele zeigten sich einverstanden mit einer solchen Lösung. Allerdings wurde versichert: Wer kein Internet hat, bekommt die Info über Veranstaltungen weiter per Post. Zur Vorbereitung einer möglichen Umstellung sollen die E-Mail-Adressen der Mitglieder gesammelt werden. Dr. Christiane Todrowski, Kreisarchivarin und wissenschaftliche Beraterin des Vereins, stellte die Pläne für die kommenden Jahre vor. Der Verein will sich schwerpunktmäßig mit jenen Territorien beschäftigen, die durch die Heiratspolitik der Grafen von der Mark Teil eines größeren vereinigten Herzogtums wurden. Als 1609 der letzte Herzog von Jülich, Kleve, Berg, Mark und Ravensburg starb, gingen diese Gebiete an Brandenburg-Preußen. In Vorträgen und Exkursionen soll unterschiedlichen Aspekten dieser Regionalgeschichte nachgegangen werden.

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