3,5 Millionen Euro für Stadtentwicklung

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Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein neben Regierungspräsidentin Diana Ewert

Altena -  Nach Arnsberg ist Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein gestern gerne gefahren. Er holte sich dort einen Förderbescheid über 3,5 Millionen Euro ab.

Dieses Geld ist laut Pressestelle der Bezirksregierung „zur Bewältigung des Strukturwandels in der Stadt“ bestimmt. Ab dem Jahr 2007 habe die Kommune unter umfassender Beteiligung der Bürger das Entwicklungs- und Handlungskonzept „Altena 2015“ erarbeitet. Die Umsetzung der hier entwickelten Maßnahmen wurden vom Land Nordrhein-Westfalen seit dem Jahre 2008 bereits in Höhe von 8,03 Millionen Euro gefördert. Und weiter schreibt die Pressestelle des RP: „Zur qualitativen Weiterentwicklung zentraler Stadtstrukturen unter Berücksichtigung der Anforderungen an den demografischen und wirtschaftsstrukturellen Wandel im Stadtumbaugebiet „Altena 2015“ hat die Stadt Altena ihr Handlungskonzept zum Stadterneuerungsprogramm 2016 inzwischen weiter entwickelt.

 Für die Durchführung dieser Maßnahmen erhält die Stadt Altena in diesem Jahr einen Zuwendungsbescheid in Höhe in Höhe von 3 577 959 Euro.“ Mit diesem Zuwendungsbescheid wird unter anderem die energetische Erneuerung und die barrierefreie Umnutzung der Burg Holtzbrinck zu einen sozio-kulturellen Zentrum mit Mitteln in Höhe von 758 000 Euro gefördert. Für die Umgestaltung der Bahnhofsbrache zum „Lennepark“ am westlichen Lenneufer von der neuen Fußgängerbrücke bis zum neuen Bahnsteigausgang erhält die Stadt 1 166 200 Euro. Des Weiteren erhält die Stadt Altena zum Hochwasserschutz an der Fußgängerbrücke „Markaner - Bahnhof“ Fördermittel in Höhe von 452 960 Euro. Besonders erfreulich: Auch der Burgaufzug wird aufgewertet.

 Für die Attraktivierung der Medienstation gibt es 128 000 Euro. Hollstein auf Anfrage: „Damit möchten wir mindestens eine Spielstation verändern. Gedacht ist daran, eine Art Sommer- und Winterspielbetrieb einzurichten.“ Beispiel Wasserstation und schwimmende Fische. „Warum soll man im Winter nicht suggeriert bekommen, man betrete eine knackende Eisfläche?“ oder: Der weglaufende Hirsch im Sommerwald. Hier sei auch eine Winterüberarbeitung denkbar. Die Altenaer Wohnungsbaugesellschaft wird beim Rückbau von leerstehenden Immobilien mit einer Zuwendung von circa 400 000 Euro unterstützt. 

Ebenso soll das Fassaden- und Hofflächenprogramm für die im Stadterneuerungsgebiet „Altena 2015“ liegende privaten Hausbesitzer weitergeführt werden. Hierfür werden weitere 100 000 Euro zur Verfügung gestellt. 

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