1,5 Mio. Euro Personalkosten pro Jahr

Feuerwehr kostet viel Geld

Auch das kostet Geld: Für Einsätze im Aufzug muss Material für Höhenrettung angeschafft werden. Foto: Keim

Altena -  Längst nicht jede Stadt von der Größe Altenas leistet sich eine hauptamtlich besetzte Feuerwache. 18 Beamte sind dort beschäftigt, das kostet viel Geld: Allein für die Gehälter werden pro Jahr knapp eine Million Euro fällig, die Versorgungsaufwendungen summieren sich auf gut 500 000 Euro.

Das berichtete der für Sicherheit und Ordnung zuständige Abteilungsleiter Josef Paul am Montag. 23. November, dem Hauptausschuss.

Für die Kommunalpolitik stehen diese Ausgaben nicht zur Disposition – es besteht im Rat Konsens darüber, dass die Vorgaben des NRW-Feuerschutzgesetzes nur mit den Hauptamtlichen eingehalten werden können. Allein sind die allerdings bei größeren Einsätzen einigermaßen machtlos, weshalb auch die freiwillige Feuerwehr eine wichtige Rolle spielt. Das sind rund 200 Männer und Frauen, die natürlich entsprechend ausgerüstet sein müssen.

Rund 200 000 Euro investiert die Stadt deshalb im kommenden Jahr in die Ausrüstung. 50 000 Euro sind allein für „Hupf“ vorgesehen – hinter dieser Abkürzung verbirgt sich die „Herstellungs- und Prüfungsbeschreibung für eine universelle Feuerwehrschutzbekleidung“. Diese Norm wurde in Teilen neu gefasst, jetzt stattet die Wehr ihre Einsatzkräfte nach und nach mit neuen Hosen und Jacken aus. Dafür sollen im kommenden 50 000 Euro ausgegeben werden. Weitere 10 000 Euro werden fällig, weil die Helme nach einer gewissen Zeit erneuert werden müssen. Weitere Neuanschaffungen sind Funkgeräte, Lampen und Geräte für die Atemschutzträger. 4500 Euro will die Wehr für neue Kettensägen ausgeben, weil die vorhandenen Geräte in die Jahre gekommen sind.

Während die Feuerwehr für die Stadt ein Zuschussgeschäft ist, sehen die Zahlen für den Rettungsdienst deutlich komfortabler aus. Dessen Träger ist seit einigen Jahren der Kreis – Altena zahlt zwar Personalkosten in Höhe von 774800 Euro und 353000 Euro für Gebäude- und sonstige Kosten. Dem stehen aber Kostenerstattungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro durch den Märkischen Kreis gegenüber.

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