Film mit Beteiligung von Michael Frenschkowski

„Wie Brüder im Wind“: Live-Vorführung im Mai

Lukas (Manuel Camacho) findet in „Wie Brüder im Wind“ gleich zwei Freunde fürs Leben: Der Förster Danzer (Jean Reno) hilft ihm bei der heimlichen Aufzucht des aus dem Nest gefallenen Adlerkükens, das zu einem prächtigen Greifvogel heranwächst.

Altena - Seine Ausbildung zum Betriebswirt im Familienbetrieb Freko hat Michael Frenschkowski schon manchen guten Dienst geleistet, obwohl er die Branche schon vor 25 Jahren verlassen hat. Aus der Lust auf Kreativität heraus ist der Altenaer in die Filmindustrie gerutscht.

Michael Frenschkowski ist gebürtiger Altenaer.

Eines der jüngst veröffentlichen Werke des Executive Producers ist die Produktion „Wie Brüder im Wind“. Der Film wird in Altena am Samstag, 7. Mai, um 17.15 Uhr noch einmal in einem ganz besonderen Rahmen gezeigt. Es sind beeindruckende Bilder, an denen Michael Frenschkowski während der Dreharbeiten in den Alpen Österreichs mitgewirkt hat. „Wie Brüder im Wind“ erzählt die Geschichte des zwölfjährigen Lukas, der einen aus dem Nest gefallenen Adler rettet und aufzieht. Heimlich, weil sein Vater Jäger ist und den Raubvogel als Feind betrachten würde. Vater und Sohn sind schon lange entfremdet. In dem Förster Danzer findet Lukas einen Freund, der ihm bei der Pflege und Aufzucht des Jungtiers hilft. Es wächst zu einem prächtigen Adler heran, der das Fliegen und Überleben in freier Wildbahn erlernt. Lukas ahnt nicht, dass de Adler seinem Leben noch eine entscheidende Wendung bringen wird.

Entscheidende Wendung

Storyentwicklung, Casting, Finanzierung, Budgetierung - all das hat Michael Frenschkowski für „Wie Brüder im Wind“ gemanagt. „Deshalb bin ich für meine Ausbildung in der Nette noch bis heute dankbar“, erklärt der 47-Jährige lachend. Betriebswirtschaft war das erklärte Ziel nach dem Abitur. Er hat es geschafft, wäre vielleicht in dem Bereich alt geworden, wenn ihn die Kunstszene nicht während eines Nebenjobs in Köln gepackt hätte: „Ich bin dort ins Kabarett gerutscht, später in Berlin ins Varieté. Dann hab ich ein Praktikum beim Film gemacht und mich dann hochgearbeitet“, berichtet Michael Frenschkowski aus seinem bewegten Leben. Ursprünglich hatte er die Fühler im Studium von Englisch, Philosophie und Sport in Richtung Kulturmanagement ausgestreckt. Wer seinen Namen heute googelt, stolpert sofort über seine Seite auf der internationalen Filmdatenbank IMDb. Dort sind zahlreiche Produktionen aufgelistet, an denen der Altenaer mitgewirkt hat. Darunter „Merry Christmas“, „Der kleine Rabe Socke“, „Glanz & Gloria“, „Vater Morgana“, „Das Haus der schlafenden Schönen“, „Modigliani“ und „The Hamburg Cell“.

Es ist so spannend

Zu seinem Vater, dem Jäger Keller (Tobias Moretti) hat Lukas seit dem tragischen Tod seiner Mutter ein angespanntes Verhältnis...

 „Es ist spannend, ein toller Job!“ schildert Michael Frenschkowski, der sich in erster Linie um organisatorische Aufgaben und Management kümmert. Dabei kommt er natürlich auch mit nationalen und internationale Größen der Schauspielerszene in Kontakt. In „Wie Brüder im Wind“ zum Beispiel wirken Jean Reno und Tobias Moretti in den Hauptrollen mit. Diesen Film möchte Michael Frenschkowski, heute in Berlin ansässig, gern noch einmal mit seiner Familie im Altenaer Apollo-Kino sehen. Inhaberin Nicole Güldner, die schon manchen Film mit Frenschkowski-Beteiligung gezeigt hat, lässt sich dazu noch etwas Besonderes einfallen: Sie hat Kontakt zu der Mendener Falknerei „Skyhunters“ aufgenommen, die zu diesem Spieltermin am 7. Mai mit Greifvögeln in Altena vorbei kommt und ab 16 Uhr eine Live-Vorführung macht. Filmfans können bei dieser Gelegenheit natürlich auch Michael Frenschkowski gern mit Fragen zu seiner Arbeit löchern.

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