Autoren aus Altena freuen sich über Erstauflage von „Meine Stadt schreibt ein Buch“

Altenaer schreiben ein Buch

Marlies van Gemert (VHS), Ursula Rinke (Förderverein der Stadtbücherei) und Gleichstellungsbeauftragte und Stellwerk-Fachfrau Anette Wesemann präsentieren das Buch. Foto: Holz

Altena -  42 Autoren, 117 Texte und 187 Seiten: Das Werk: „ Altena – Meine Stadt schreibt ein Buch“, ist ein Gemeinschaftsprodukt, gefüllt mit Anekdoten, Gedichten und Geschichten rund um die Burgstadt. Am Mittwoch wurde das Buch in der Stadtbücherei vorgestellt.

Neun Rubriken erwarten den Leser: „Altena heute“, „Altena früher“, „Gedichte“, „Bus- und Bahngeschichten“, „Garten“, „Kinogeschichten“, „Fantasy“, „Schmunzelgeschichten“ und „Weihnachtsgeschichten“ geben einen persönlichen Einblick der Autoren, die ihre Heimatstadt aus den unterschiedlichen Blickwinkeln und Situationen beschreiben.

„Von September 2013 bis Mai 2014 haben uns die Bürger Geschichten geschrieben. Eigentlich war die Vorgabe maximal 3000 Zeichen, bei manchen haben wir vorsichtig gekürzt oder fortlaufende Geschichten draus gemacht“, sagten Marlies van Gemert (Volkshochschule Lennetal), Ursula Rinke (Freunde der Stadtbücherei) und Anette Wesemann (Stellwerk) bei der Vorstellung des Buches. Zusammen mit Monika Biroth (Stadtarchiv) hatte das Trio das bundesweite Projekt „Meine Stadt schreibt ein Buch“, initiiert von den Volkshochschulen, begleitet. Die Autoren konnten die Texte per Mail oder über die Webseite der VHS einreichen.

Fast alle Autoren waren der Einladung gefolgt, um das Buch erstmals in Händen zu halten und mit nach Hause zu nehmen. Der Verlag Pomaska-Brand aus Schalksmühle gibt es heraus, vorerst in limitierter Stückzahl: Autoren, Stadtbücherei und Sponsoren erhielten je ein Exemplar. 50 Stück gibt es ab Montag in der Buchhandlung Katerlöh (Kirchstraße 10, Altena) im freien Verkauf – Stückpreis zehn Euro. „Nachbestellungen sind jederzeit möglich“, versichert Ursula Rinke. Die jüngste Autorin ist die zwölfjährige Yousra Hassallah aus Nachrodt. Sie reichte die Geschichte „Mein schönstes Weihnachten“ ein: „Unser Lehrer hat uns im Schreibkurs darauf aufmerksam gemacht. Das Schreiben hat mir Spaß gemacht. Nach drei Tagen war die Geschichte fertig“, sagte die Schülerin des Burggymnasiums.

Das Titelbild, ein buntes Liebesschloss vom Geländer der Lenneuferpromenade, fotografierte Ulla Rinke, die zum Abschluss eine kleine Auswahl aus den Geschichten vorlas.

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