25 000 Besucher: Organisatoren „hochzufrieden“

2016 gibt es erneut ein Mittelalterfest

Adolf von Altena (links) im Kampf mit Wolfgang von Hohenlimburg. Foto: Hornemann

Altena - „Wir sind alle hochzufrieden!“ – Vier Worte aus dem Mund von Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, die an sich für sich selbst sprechen.

18.30 Uhr, Sonntag, 2. August: Im Kreis von Ordnungsamt, Rettungskräften, Polizei, Märkischer Kreis und Organisatoren zog der Verwaltungschef eine erste Bilanz im Blauen Salon der Burg Holtzbrinck. „Wir haben mehr als 19 000 zahlende Besucher registriert, rechnen wir die Kinder unter Schwertmaß dazu, haben wir die 25 000-Besucher-Marke deutlich überschritten. Das Fest – zugegeben, das Wetter war optimal – hat damit die Besucherzahlen von 2014 deutlich übertroffen.“

Ansturm auf Festmeile, Burg und Innenstadt

Und das, wie Kreisdirektorin Barbara Dienstel-Kümper einwarf, „gegen große Konkurrenz. Die Stadt Köln, aber auch das nahe Soest, hatten zeitgleich ähnliche Veranstaltungen. Schön, dass die Menschen sich so zahlreich für uns entschieden haben.“

Das liegt nach Ansicht der wesentlichen Fest-Organisatoren Corina Turner und Sascha Fervers „auch mit an der Burg.“ Die sei einfach ein Pfund, mit dem man wuchern könne. „Und das tun wir!“

Marktvolk genießt herrliches Wetter

Andreas Schober, Polizeichef der Stadt: „Wir hatten keine Einsätze. Auch das ist sehr bemerkenswert.“ Das konnten gestern die Rettungskräfte des DRK nicht sagen. Leeroy Wickenhöfer: „Wir hatten im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun. Kreislaufzusammenbrüche, Notdienst-Fahrten und Wespenstiche.“

Am Aufzug wurden etwa „4  000 Fahrgäste gezählt“, wie Hollstein anmerkte. Allein auf der Burg hat der Kreis „rund 13 000 Besucher ausgemacht. Ganz, ganz toll“, so Dienstel-Kümper. Dass die Kleinkünstler „an vielen Stellen der Stadt aktiv waren und nicht nur auf der Bühne hat dem ganzen Markt gut getan“, lobte nochmals Dr. Andreas Hollstein. „So wurde auch das bis zu einstündige Anstehen und Warten am Aufzug verkürzt.“ Was will, was soll man ändern? Alles komme auf den Prüfstand, weil es „ganz sicher 2016 eine Wiederholung gibt. Altena, eine Stadt erlebt das Mittelalter’ darf nicht langweilig werden.“ 

Gaukelei, Musik und Schabernack zum Festauftakt

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