250 Kilogramm Weißkohl im Generationentreff

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Nach dem Würzen wird der gehobelte Weißkohl gestampft. Das Kraut gärt bis Anfang Dezember in abgedeckten Eimern.

Altena - Seit hunderten von Jahren ist Sauerkraut als wichtiger Vitamin C-Lieferant eine beliebte Beilage, vor allem im Winter.

Käuflich zu erwerben ist es überall, aber selber machen steht nur noch bei den wenigsten auf dem Programm. Die Männerrunde vom Knerling hingegen hat sich der Herstellung des heilsamen Krautes verschrieben und verbrachte am Mittwoch zum vierten Mal den Tag damit, 250 Kilogramm Weißkohl zu Sauerkraut zu verarbeiten. 

„Angefangen haben wir mit 100 Kilogramm, im vergangenen Jahr hatten wir dann 200 Kilogramm“, berichtet Klaus Löttgers. Die Nachfrage nach dem Kraut sei mit den Jahren stetig gestiegen. Die Kohlköpfe wurden am Montag von einem Bauerhof in Sümmern geholt, dann wurden sie im Generationentreff Knerling gesäubert, entstielt, gehobelt, gewürzt, gestampft und dann in großen Eimern eingelegt und abgedeckt. Bis Anfang Dezember gärt so der Weißkohl und wird zum Sauerkraut. „Es geht uns dabei vor allem um den Spaß“, sagt Löttgers. 

Nach dem Einlegen des Krauts ist aber die Arbeit noch nicht beendet: „Einmal in der Woche muss die gegärte Brühe abgeschöpft und das Kraut mit frischem Wasser aufgegossen werden. Mit etwas Glück haben wir dann am Ende etwa 210 Kilogramm Sauerkraut.“

Am 3. Dezember soll alles fertig sein, dann wird das Sauerkraut in Beuteln am Generationentreff verkauft. Wer Interesse an dem selbstgemachten Sauerkraut hat, meldet sich bei Klaus Löttgers unter Tel. 0 23 52 / 2 19 14.

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