„Verdachtspunkt“ in Elverlingsen

Suche nach Blindgänger aus dem Weltkrieg

Auf dem Gelände des TT-Marktes besteht der Verdacht auf einen Blindgänger, also eine nicht detonierte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Altena - Erneut haben der Kampfmittelräumdienst und eine von ihm beauftragte Fachfirma zwischen dem Stortel und Elverlingsen zu tun. Auf dem Gelände des TT-Marktes besteht der Verdacht auf einen Blindgänger, also eine nicht detonierte Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

Von Thomas Keim

Mitarbeiter der Fachfirma Tauber aus Münster haben am Dienstag, 24. März, damit begonnen, die Verdachtsfläche zu sondieren.

Ein Sprecher der Bezirksregierung betonte, dass es noch keine gesicherten Erkenntnisse gebe, ob sich dort tatsächlich eine Bombe im Boden befindet. Bei der Auswertung von Luftbildaufnahmen sei man aber auf einen so genannten Verdachtspunkt gestoßen.

Dabei handelt es sich um einen Krater, der entsteht, wenn die Bombe ins Erdreich einschlägt, aber nicht detoniert. RP-Sprecher Dr. Christian Chmel-Menges sagte, es würden zunächst sieben Sondierungsbohrungen gesetzt. Sie reichen in eine Tiefe von bis zu sieben Metern.

Wenn die dadurch zu gewinnenden Erkenntnisse nicht ausreichen, werde die Zahl der Sondierungsbohrungen erhöht, wobei am Ende mehr als 30 solcher Bohrungen stehen könnten.

Bis zum Freitag dieser Woche sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, sagte Chmel-Menges. Sollte sich der Verdacht bestätigen, müsse die Bombe natürlich auf dem schnellsten Weg unschädlich gemacht werden.

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