Über 11.000 Euro für die Flüchtlingsarbeit

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Bei der Übergabe der Spende von links: Fabian Schmidt, Konstantinos Lazaridis, Anette Wesemann, Peter Wilm Schmidt und Dr. Andreas Hollstein.

Altena - Dass kurz vor Weihnachten ein dicker Spendenscheck übergeben wird, hat im Drahtwerk Lüling Tradition. „Und das Geld bleibt immer in der Region“, erklärte Geschäftsführer Fabian Schmidt, bevor er am Dienstagnachmittag 11.606 Euro an Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und Anette Wesemann vom Stellwerk überreichte.

Das Spendengeld stammt aus drei verschiedenen Töpfen: Zum einen verzichtet das Unternehmen darauf, Kunden und andere Geschäftspartnern Geschenke zu machen – eine schlichte Karte mit dem Hinweis, das Lüling spendet, muss reichen. 

Zum anderen wird gesammelt, und zwar bei der Weihnachtsfeier der Belegschaft. Dort geht Peter Wilm Schmidt im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Hut rum. „Die Leute spenden wirklich gerne“, berichtet Betriebsratsvorsitzender Konstantinos Lazaridis. Dafür seien zwei Gründe ausschlaggebend: Erstens sei vorher klar, wohin das Geld geht, zweitens wüssten die Mitarbeiter, dass die Gesellschafter die auf der Betriebsfeier gesammelte Summe verdoppeln.

Die Firma Lüling begrüße die Integrationsbemühungen der Stadt ausdrücklich, sagten Fabian und Peter Wilm Schmidt. Für sie sei es selbstverständlich, dass Menschen in Not geholfen werden müsse. Außerdem sei es Fakt, dass der heimischen Industrie über kurz oder lang der Facharbeitermangel drohe – Zuzug könne unter bestimmten Voraussetzungen dazu beitragen, dieses Problem zu mildern. 

„Dazu gehört zum Beispiel der Spracherwerb“, sagte Fabian Schmidt. Weil sich das Stellwerk darum und im viele weitere Details kümmere, sei sehr schnell klar gewesen, dass die diesjährige Lüling-Weihnachtsspende dort bestens aufgehoben sei.

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