Feucht-fröhliches Vergnügen

Der Kreativität sind beim Pappboot-Bau keine Grenzen gesetzt. Im September wird die Lenne Schauplatz einer solchen Veranstaltung -  Foto: dpa

Altena - Ein Fest von Altenaern für Altenaer – das soll „Lenne lebt“ in diesem Jahr werden. Die Stadt lädt deshalb Vereine, Gruppen und Einzelpersonen ein, sich mit (im weitesten Sinne familientauglichen) Aktionen am Programm zu beteiligen.

„Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt“, betont Julia Hußmann, bei der die Fäden zusammenlaufen. Gefeiert wird „Lenne lebt“ am Sonntag, 6. September, ab 13 Uhr.

Ein Programmpunkt steht bereits fest: Der Altenaer Canu-Verein (ACV), der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert, organisiert das erste Altenaer Pappbootrennen. Dabei geht es zunächst darum, im „Fahrerlager“ in einer festgelegten Zeit ein schwimmtaugliches Boot aus Pappe und Klebeband zu bauen. Damit die Chancengleichheit gewahrt wird, steht jedem Team exakt das gleiche Material zur Verfügung. Es wird vom ACV besorgt, die Kosten werden auf die teilnehmenden Teams umgelegt.

Nach der „Bauphase“ folgt der Praxistest auf der Lenne – es geht darum, mit dem Pappboot vom „Café Talstation“ zum „Lennekai“ zu paddeln. Das wird zum einen launig moderiert und zum anderen musikalisch begleitet. Ob dabei auch (wie beim Untergang der Titanic) „Näher mein Gott zu Dir“ gespielt wird, bleibt abzuwarten – wer im Internet nach „Pappbootrennen“ sucht, stellt jedenfalls schnell fest, dass es sich dabei um ein feucht-fröhliches Vergnügen handelt - natürlich auch für die Zuschauer.

ACV-Vorsitzende Sabine Bender baut darauf, dass sich eine ausreichend große Zahl von Altenaern für dieses Event begeistern kann: „Familien, Vereine, Firmengruppen – wir laden alle ein, beim Pappbootrennen mitzumachen“, sagt sie und kündigt an, dass weitere Details zu diesem Programmpunkt in Kürze mitgeteilt werden. Sie werden auch auf der ACV-Homepage www.altenaer-canu-verein.de veröffentlicht. Geplant ist, im Mai einen ersten Probelauf zu starten. Dann werden ACV-Mitglieder an der Promenade unter „Wettkampfbedingungen“ ein Pappboot bauen und es anschließend auf der Lenne testen.

„Lenne lebt“ wird in diesem Jahr zum zweiten Mal gefeiert. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsveranstaltung der Städte und Gemeinden im Lennetal, die sich auch um ein die kommunalen Grenzen überschreitendes Marketing kümmern.

Wer sich am 6. September mit einem eigenen Programmpunkt an der Veranstaltung auf der Lenneuferpromenade beteiligen möchte, kann sich mit Julia Hußmann bei der Stadtverwaltung in Verbindung setzen: Telefon 02352/209295, E-Mail j.hussmann@altena.de

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