Zahl der Martinszüge konstant

Die Martinszüge sind bei den Altenaer Kindern nach wie vor sehr beliebt.

Altena - Die Zahl der Martinszüge in der Burgstadt ist in den letzten Jahren weitgehend gleich oder hat sich nur leicht verringert. Das ergab eine Nachfrage beim Ordnungsamt.

Die Behörde ist zuständig für Verkehrsangelegenheiten und Erlaubnisse nach der Straßenverkehrsordnung. Erforderlich ist eine so genannte verkehrsrechtliche Anordnung, wie sie auch bei anderen Umzügen getroffen wird. In dem Papier wird auch festgehalten, wie der Umzug zu begleiten ist und welche Sicherungsmaßnahmen getroffen werden müssen.

Da sich die Umzüge in Altena entweder in verkehrsberuhigten Bereichen oder Tempo-30-Zonen bewegen, ergeben sich für die Veranstalter vergleichsweise geringe Komplikationen. Würden dagegen Landes- oder Bundesstraßen berührt, sehe das schon anders aus, berichtet Rainer Hoffmann. Dann müsse der Veranstalter für eine umfangreiche Sicherung, auch durch Fahrzeuge sorgen. Auslöser für die verstärkten Anforderungen sind nicht zuletzt die schweren Unfälle wie beim Schützenfest in Menden 2009 oder bei der Love-Parade.

Bei den Umzügen in der Burgstadt halten sich die Auflagen wegen der Wege durch ruhige Gebiete dagegen in Grenzen. In der Regel gebe es nur eine Sicherung durch rote und weiße Handlampen am Beginn und Ende des Zuges. Die Genehmigung des Ordnungsamtes ist in diesen Fällen kostenlos.

Ein erster Umzug findet am Freitag, 6. Dezember, um 17 Uhr am Bungern statt. Weiter geht es um 18 Uhr im Mühlendorf. Nach der Runde durch das Mühlendorf bietet der Förderverein im Innenhof noch Leckereien und Kinderpunsch und auch diverse Kaltgetränke an. Auf dem Nettenscheid wird am Samstag ab 17 Uhr ein „Lichterfest“ gefeiert. Mit bis zu 150 Teilnehmern dürfte der Martinszug in Dahle der größte in der Stadt sein. Dort geht man am Mittwoch um 17.30 Uhr los.

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