Eltern tauchen ein in die Welt des Online-Gamings

Ego-Shooter-Games wurde von vielen Seiten verantwortlich gemacht für Verrohung und Amokläufe an Schulen.

Altena -  Call of Duty für Mama und Papa: Weil Eltern längst nicht immer gut darüber informiert sind, was ihre Sprösslinge im Netz tun, veranstaltet das Burggymnasium in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung einen LAN-Abend für Eltern. Am Mittwoch, 2. März, tauchen Eltern selbst in die beliebstesten Spiele ein. Anschließen wird über Eindrücke und Risiken diskutiert und informiert.

Der Counter Strike-Hype ist allmählich abgeebbt. Das bei Jugendlichen einst so beliebte Ego-Shooter-Game wurde von vielen Seiten verantwortlich gemacht für Verrohung und Amokläufe an Schulen. Das modernere und ansprechendere Call of Duty hat Counter Strike längst auf der Beliebtheitsskala überholt. Worum es es in diesen und anderen Games geht, das wissen Eltern oft nicht. Deshalb sind sie eingeladen, am 2. März ab 17.30 Uhr selbst einmal diese Spiele anzutesten.

Zudem ergründen die Teilnehmer mit Medienpädagogen, was diese Spiele so beliebt macht und ob sie auch bei den eigenen Kindern als beliebte Freizeitaktivität betrachtet werden. An dem Abend wird erläutert, wie Eltern am besten mit ihren Kindern über Computerspiele ins Gespräch kommen. Manche der auf dem Markt angebotenen Games können für die geistige Entwicklung von Kindern riskant sein - insbesondere, wenn nichtaltersgerechte Spiele bevorzugt werden oder zu lange und zu exzessiv gewalttätige Szenen im Internet erlebt werden.

Interessierte Eltern können sich bei Sabrina Bräunig unter der E-Mail-Adresse bräunig@bg-altena.de für den Abend anmelden. Weitere Mitwirkende sind der Spieleratgeber NRW des Vereins Computerprojekt Köln e.V. die Akademie Remscheid für kulturelle Bildung, Turtle Entertainment, der Veranstalter der Electronic Sportsleague und der Bundesverband für Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze auf 30 begrenzt.

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