Kunstförderverein Werkstatt feiert 40. Geburtstag

Der Vorstand der Werkstatt wurde einstimmig wiedergewählt.

Altena - Die Finanzierung für das Werkstatt-Stipendium 2016 steht. Roland Balkenhol, der die Finanzen des Vereins zur Förderung bildender Kunst im Blick hat, konnte das bei der Jahreshauptversammlung am Dienstag mitteilen.

Nicht nur die Förderung eines jungen Künstlers wird in diesem Jahr im Fokus stehen, sondern auch das 40-jährige Vereinsbestehen.

Dieser runde Geburtstag soll gefeiert werden. In welchem Rahmen, das steht noch nicht fest. Denkbar wäre, die geförderten Künstler der vergangenen vier Jahrzehnte einzuladen. „Vielleicht bringen die ja auch ein neues Werk mit“, stellen sich die Mitglieder vor. Von fast jedem Künstler liegen noch Werke aus der Altenaer Schaffensperiode vor. Welchen künstlerischen Weg die Frauen und Männer im Laufe der Jahre genommen haben, interessiert die Werkstatt natürlich sehr und sie könnte sich vorstellen, diese auch dem Altenaer Publikum zugänglich zu machen, sofern Räume für eine Ausstellung gefunden werden könnten.

Bevor das 40-Jährige geplant werden kann, beginnt nun die heiße Phase der Kandidatenauswahl für das 2016er-Stipendium. Am Dienstag, 15. März, treffen sich die Mitglieder zur Sichtung der Bewerbungsmappen in der Burg Holtzbrinck. Über 50 Interessenten haben sich beworben, drei wird die Werkstatt am 5. April um 18.30 Uhr in der Burg Holtzbrinck willkommen heißen und dann einen Künstler auswählen. Stimmberechtigt sind alle anwesenden Werkstatt-Mitglieder. Der Verein trennt sich von der Idee, dass ausschließlich der künstlerische Beirat entscheiden darf. „Für uns sollte jede Stimme ins Gewicht fallen“, findet Vorsitzender Matthias Rüth, der wie der gesamte Vorstand im Amt bestätigt wurde.

Mit dem vergangenen Geschäftsjahr war die Werkstatt sehr zufrieden, auch wenn Stipendiatin Eilike Schlenkhoff improvisieren musste und erst später ihre Atelierräume im Mühlendorf beziehen konnte. Sollten diese noch frei sein, will die Werkstatt erneut bei der Altenaer Baugesellschaft anklopfen und um Nutzung der Räume bitten. Auch die Frage nach dem Ausstellungsort zur Präsentation der Stipendiatenwerke ist noch ungeklärt.

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