Kripo wendet sich an Markaner-Anwohner

Polizei setzt auf weitere Zeugen

Recep B. wurde am 5. September tot aufgefunden.

Altena - Die Ermittlungen der Polizei im Fall Recep B. dauern an. Jetzt wurden durch Beamte der Kriminalpolizei an Anwohner des Bereiches am Markaner und der Lennestraße Schreiben verteilt.

Darin wird erneut darum gebeten, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen.

Das bestätigte am Mittwoch, 21. Oktober, Staatsanwältin Beatriz Föhring bei der die Fäden der Ermittlungsarbeit zusammenlaufen. Weil Recep B. sich am Nachmittag oder Abend des Tattages am Markaner aufgehalten habe, konzentriere man sich mit der Suche nach weiteren Zeugen auf diesen Teil der Stadt. Die Ermittler hoffen, so vielleicht noch auf jemanden zu stoßen, der auf die bisherigen Aufrufe nicht reagiert habe.

In der Stadt gab es unterdessen Gerüchte, dass die Kripo eine DNA-Reihenuntersuchung vornehmen will. Das sei aber nicht der Fall, wie die Staatsanwältin erklärte.

Hinsichtlich der wichtigen Frage, ob man es mit einem Tötungsdelikt zu tun habe oder aber mit einem Suizid, gebe es derzeit keine neuen Erkenntnisse. Es gehe auch darum, die Frage eines möglichen Fremdverschuldens zu klären oder aber eben dieses Fremdverschulden auszuschließen.

Seit Anfang Oktober sucht die Kriminalpolizei mit Plakaten nach Zeugen im Fall Recep B. Der 20-Jährige war am Samstag, 5. September, am frühen Nachmittag auf dem Rundweg unterhalb der Burg tot aufgefunden worden. Die Obduktion hatte dann ergeben, dass der junge Mann an Schnittverletzungen gestorben war.

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