Neue Fenster für 300 000 Euro

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In den Kreishäusern I und II werden derzeit neue Fenster und Fensterbänke eingebaut.

Altena - Gerüstbauer sind zurzeit dabei, die beiden Kreishäuser an der Bismarckstraße einzurüsten. Das ist nötig, weil der Märkische Kreis die jeweils rund 100 Jahre alten Holzfenster in den Gebäuden sanieren muss.

Dafür sind rund 300 000 Euro fällig, wie der Kreis auf Anfrage bestätigte. Grund: Die Holzfenster an beiden Gebäuden sind die Jahre gekommen und haben gut 100 Jahre gehalten. Waren sie damals 45 Millimeter stark, baut man nach neustem Stand der Technik heute wenigstens Fensterrahmen von 67 Millimeter Stärke ein. „Aus energetischen Gründen“, wie es heißt, aber auch, damit es nicht mehr zieht.

Zugluft in den Büros

Denn immer wieder haben die Kreis-Mitarbeiter geklagt, dass es in ihren Büros „zieht, wie Hechtsuppe“. „Die Fenster waren an vielen Stellen einfach nicht mehr dicht“, so Ursula Erkens aus der Kreis-Pressestelle. Einher geht mit dem Einbau neuer Fenster natürlich auch das Sanieren der Fensterbänke.

Neue Fensterbänke

Denn auch hier hat der Zahn der Zeit Spuren hinterlassen. Millimeter für Millimeter oder Zentimeter für Zentimeter werden die Bänke „geschält“ und überarbeitet, bei einigen muss sogar Ruhrsandstein neu aufgebracht werden. In diesen Tagen wird erst einmal ein neues Holz-Musterfenster eingebaut (natürlich isolierverglast), ehe die anderen bestellt werden dürfen. Denn die Untere Denkmalbehörde spricht bei neuen Fenstern an historischen Gebäuden immer ein Wörtchen mit. Noch im Laufe des Jahres sollen die Fenster komplett ausgetauscht sein.

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