Termin für Kreisleistungsnachweis führt zu Kritik

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Am Wochenende findet in Altenas Innenstadt der Kreisleistungsnachweis statt.

Altena - Die Wetterprognosen könnten nicht besser sein, vor der Burgstadt liegt ein Wochenende mit vielen Sonnenstunden und angenehmsten Temperaturen. Und es steht eine Großveranstaltung ins Haus, die zahlreiche Menschen in die Stadt bringen wird.

Da wird es einiges zu sehen geben, wenn Feuerwehrgruppen aus dem ganzen Kreisgebiet ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen.

Und doch ist die Vorfreude hier und da ein wenig getrübt. „Erst spät“, so ist es aus Kreisen des Einzelhandels zu hören, habe man von den Plänen für den großen Wettbewerb erfahren. Stichworte der Kritik: Ausgerechnet an einem umsatzstarken Wochenende, das durch den Muttertag und einen „Brücken“-Freitag geprägt sei, gebe es gehörige Beeinträchtigungen.

Zentrumsnahe Parkplätze für Kunden würden zur Mangelware – und durch die Sperrung eines Teils der Lenneuferstraße gebe es ohnehin Schwierigkeiten, die Fußgängezone als Hauptstandort des Einzelhandels zu erreichen.

Und Muttertag: „Mal eben Brötchen holen und einen Strauß Blumen mitnehmen, das wird wohl ausfallen“, meint eine Händlerin. Stadtbrandinspektor Alexander Grass verweist auf die positiven Effekte. Zwischen 600 und 1000 Besucher werde der Leistungsnachweis in die Stadt bringen. Davon könne auch der Einzelhandel profitieren.

Alle Altenaer seien als Zuschauer der Veranstaltung willkommen. Für ein Rahmenprogramm, an dem auch die Kinder ihren Spaß haben, sei durch einen Bobbycars-Parcours, eine Spritzenwand und Floßfahrten mit dem THW gesorgt. Der Termin stehe – feuerwehrintern – seit einem Jahr fest. Grass betont: „Bei mir hat sich niemand beschwert.“

Es gebe dagegen positive Rückmeldungen. Auch stünden alle Parkhäuser am Samstag zur Verfügung. Nicht für alle war aber verständlich, warum etwa die beiden Lenneterrassen am Samstag nicht wie üblich geöffnet sein werden.

Erst gegen 16 oder 17 Uhr werden die gastronomischen Anlaufpunkte mit Rücksicht auf die Feuerwehr den Betrieb aufnehmen.

Zum Abend hin werde dann auch die Uferstraße wieder frei gegeben, so dass einem Besuch zum Ausklang nichts mehr im Wege stehe, sagte Stefan Wille (Ordnungsamt). Eine ganz ähnliche Regelung habe es übrigens auch in den Jahren 2011 und 2013 gegeben.

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