Rege Nachfrage nach Flächen im Gewerbepark Rosmart

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Der Baugrund für die Lüdenscheider Spedition SKD ist vorbereitet (links oben). Auf der Fläche der Carl Berghöfer GmbH laufen die Arbeiten für das neue Bandschneidzentrum an (links unten). Die neue Halle der Firma Fischer steht schon. Rechts unten: Diese noch nicht verkaufte Fläche wurde mit dem anfallenden Erdaushub modelliert.

Altena - Klappern gehört zum Handwerk? Nicht beim Gewerbepark Rosmart: Dort haben sich heimlich, still und leise nicht unerhebliche Veränderungen ergeben.

Vor einigen einigen Tagen wurde die oft kritisierte Homepage der Rosmart-GmbH durch einen nagelneuen, von der Neuenrader Werbeagentur plakart konzipierten Internetauftritt ersetzt. Der offenbart, dass es Änderungen beim Vertrieb gegeben hat und dass das Interesse an den Grundstücken deutlich anzieht.

Bisher war die Vermarktung der Flächen Sache der drei Geschäftsführer Uwe Krischer, Edgar Weinert und Bernd Mitschke, die das neben ihren Aufgaben bei den Städten Altena, Lüdenscheid und Werdohl erledigten. Die rückten jetzt ins zweite Glied: Als offizielle Ansprechpartner listet die Homepage Jochen Schröder, den Geschäftsführer der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung, und zwei seiner Mitarbeiter auf.

Das entspreche einem Beschluss des Aufsichtsrates, der sich im Frühjahr dazu entschieden habe, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, erklärte Schröder gestern auf Anfrage. „Natürlich“ blieben die Geschäftsführer Ansprechpartner von Firmen aus den jeweiligen Kommunen, die Flächen suchen und sich direkt an ihre Stadtverwaltung wenden. Alle anderen Interessenten allerdings landen neuerdings bei Schröder und seinen Kollegen.

Glaubt man der Homepage, dann haben die im Moment ganz gut zu tun. Im, Untermenü „Grunstücke“ findet sich eine interaktive Grafik, die Aufschluss über die Vermarktungssituation gibt. Wirklich „frei“ sind danach nur noch fünf Flächen. Elf sind verkauft und gut 50 Prozent der Gesamtfläche werden als „angefragt“ ausgewiesen.

Das sei kein Marketingtrick, versichert Schröder. Es handele sich vielmehr um Flächen „die ein Stück weit reserviert sind“. Dem seien Besichtigungstermine und konkrete Gespräche mit den Interessenten vorausgegangen, die jetzt prüfen würden, ob und wie sich ihre Pläne realisieren lassen.

Dass zu den Interessenten auch der Märkische Kreis gehört, wurde von Kreispressesprecherin Ursula Erkens bestätigt. Der Kreis braucht für den Neubau eines Feuerschutz- und Rettungsdienstzentrums etwa 12000 Quadratmeter. Weil dort auch der Krankentransport für den Südkreis konzentriert werden soll, ist ein autobahnnaher Standort erforderlich.

www.gewerbepark-rosmart.de

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