Kommunen reagieren auf die Krise

Enervie-Aktien deutlich abgewertet

Ohne die Stadtwerke ist ein Badebetrieb wohl kaum mehr möglich.

Altena -  Die Krise des Energieversorgers Enervie hat den Stadtwerken einen Buchverlust von 2,5 Mio. Euro beschert.

Im Rahmen einer Sonderabschreibung wurde der Wert des bei dem Unternehmen liegenden Aktienpakets um diesen Betrag nach unten korrigiert. Das entspricht einem Rückgang von 15 Prozent. Stadtwerke-Finanzchef Pflüger erklärte am Donnerstag, 28. Mai, die Neubewertung sei auf der Grundlage des Kaufpreises geschehen, die der Entsorger Remondis gezahlt habe, als er 2014 der RWE deren Enervie-Anteile abkaufte. Noch düsterer fällt die Einschätzung der Stadt Lüdenscheid aus. Der dortige Kämmerer plant, den Wert der Enervie-Anteile in der Jahresrechnung 2014 um 40 Prozent zu reduzieren. Damit verringert sich das städtische Vermögen um 28 Mio. Euro. 

Nebenbei: Gewinne der Stadtwerke fließen in den Bäderbetrieb der Stadt Altena und sorgen damit für den Erhalt des Dahler Frei- und Hallenbads. Das macht ein Minus, wenn Enervie keine Dividende zahlen kann.

Ausführlicher Bericht in der Print-Ausgabe des Altenaer Kreisblattes vom 29. Mai 2015.

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