Schandfleck Schaukasten am Burgaufzug in Altena

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Noch immer fehlt vor dem Burgaufzug ein Schaukasten. Das Werbebanner verdeckt erst seit einigen Wochen das Loch in der Wand. Kein schöner Anblick.

Altena - Stadtplaner Roland Balkenhol, „Ziehvater“ und örtlicher Projektleiter des Burgaufzugs, kann es nicht mehr hören: Die ständige Diskussion und Kritik um den fehlenden Schaukasten vor dem Burgaufzug.

Und doch: Wer das allein im vergangenen Jahr mit dem 1. Preis der Ingenieurkammer Bau NRW, dem Sonderpreis der Isolar Glas-Gruppe 2015, der Auszeichnung „Vorbildliches Bauen“ der Architektenkammer NRW und dem renommierten German Design Award 2016 vom Rat für Formgebung ausgezeichneten Bauwerk betritt, kommt an diesem sichtbaren Makel einfach nicht vorbei. 

Balkenhol sagte kurz und knapp: „Wir arbeiten dran“ und meinte damit die Planer, das Kölner Architektenbüro Klaus Hollenbeck. Erst wenn dieses Büro seine Zustimmung gegeben habe, dürfe man ausschreiben. Thorsten Franken-Röttger, als Diplom-Ingenieur und Architekt bei Hollenbeck tätig, wollte vor einer konkreten Äußerung zum Sachverhalt „sich erst mit dem Bauherrn abstimmen.“ Dennoch räumte der Planer ein, dass der Schaukasten schnellstens kommen müsse. 

Geplant seien zwei Elemente. Zum einen ein 55 Zoll Bildschirm, der von den Aufzugs-Besuchern gezielt angesteuert werden könne und dann ein verglaster Schaukasten, etwa in der Größe A 2, in dem Info-Zettel und Werbemittel platziert werden könnten. Thorsten Franken-Röttger sagte, die Ausschreibung sei bereits fertig. Er könne sich deshalb gut vorstellen, dass der Schaukasten bereits zum 2. Aufzugsgeburtstag am 26. April montiert sein könnte. Das Aufzugsteam um Daria Fikus bereitet sich indessen auf den 135 000 Aufzugsbesucher vor. Das Team begrüße ganz besonders zu den Wochenenden stets viele auswärtige Gäste. Erst in dieser Woche trug sich noch ein US-Amerikaner ins Gästebuch ein. Profitiert habe man auch vom schneelosen Winterberg. „Wir haben den Eindruck, dass zahlreiche Niederländer bei uns in der Region Urlaub gemacht haben.“ Auch der Bustourismus laufe so langsam an.

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