Massive Bauschäden am Kirchturm

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Der frei stehende Glockenturm von St. Theresia, Evingsen, ist in die Jahre gekommen. Kaum 20 Jahre halt hat er massive Bauschäden, die jetzt saniert werden müssen.

Altena - Noch steht das Gerüst nicht. Aber schon bald sollen Sanierungsarbeiten am frei stehenden Kirchturm der St. Theresia-Kirche in Evingsen beginnen.

Wie Pfarrer Ulrich Schmalenbach, Diakon Heinz Georg Voss und Dietmar Flusche, Kirchenvorstand, sagten, haben Witterungseinflüsse sichtbar an dem Bauwerk genagt. Es sind nicht nur farbliche Veränderungen am Beton auszumachen, an vielen Stellen ist auch korrodierte Bewehrung offen zu sehen.

„Wir haben einen Statiker beauftragt, zu prüfen, ob der Glockenturm noch sicher steht“, sagte Dietmar Flusche. Seine Recherchen und Untersuchungen ergaben aber, das keine Gefahr von dem erst 1997 errichten Betonbauwerk ausgingen. Warum bereits jetzt, kaum 20 Jahre nach Errichtung des frei stehenden Gockenstuhls, schon solche Schäden auftreten, darauf konnte sich keiner der verantwortlichen Männer einen Reim machen.

St. Matthäus, das die Muttergemeinde von St. Theresia ist, verfügt über angesparte Baurücklagen zur Pflege und Unterhaltung von kircheneigenen Gebäuden. Aus diesem Finanztopf werden jetzt die Mittel stammen, die für die Instandsetzung und den Neuanstrich erforderlich sind. Das Bistum Essen tut nichts dazu, gab er seine Einwilligung zur Restaurierung.

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