Deutschlands erster Drahtkindergarten

Aus Deutschlands 1. Drahtkindergarten machte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein in seiner Rede kurzerhand den „1. Drahtkindergarten der Welt.“ Der eigne sich auch für Flüchtlinge, meinte er.

Altena - „Komm, hilf mir mal!“ Mit Unterstützung eines Kindergarten-Kindes durchtrennte Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein auf dem Drescheider Berg ein rotes Band. Das stand symbolisch für das neue Alleinstellungsmerkmal des ev. Kindergartens Rahmede. Er firmiert nun auch als „Deutschlands erster Drahtkindergarten“.

Er freue sich und danke, sagte das Stadtoberhaupt. Alleinstellungsmerkmale seien immer gut, hier zeige sich einmal mehr, was Kinder, Erzieherinnen, Förderverein sowie Industrie bewerkstelligen könnten. Hollstein lobte die Kreativität, die er an vielen Stellen in Altena ausmache. „Sie gilt es zu fördern und zu erhalten.“ Endlich dürften sich Rathaus und Jugendpolitiker wieder über steigende Kinderzahlen freuen. Es mache ihn froh, dass man so langfristig die Einrichtungen sichere und durch den Neuzuzug von 48 Flüchtlingskindern weitere Perspektiven habe. „Bitte nehmen Sie diese Kinder freundlich auf.“ Kinder untereinander machten es vor. Sie gingen unvoreingenommen aufeinander zu.

Ein stattliches Bilderbuch und Malbücher hatte Christel Vossbeck-Kayser, heimische CDU-Bundestagesabgeordnete, als Geschenk mitgebracht. Sie wohnte der Eröffnung wie die Ratsmitglieder Uwe Kober (CDU) und Reiner Kemmerling (SPD) wohlwollend bei.

Von der Idee über erste Gehversuche bis hin zur Umsetzung in der „Welthauptstadt des Drahtes“, so Inge Harneid, gab die Kita-Leiterin einen kurzen Abriss über den Weg zum Drahtkindergarten. Nochmals dankte sie vielen Drahtfirmen und dem Förderverein. Natürlich habe man den Kopf weiter voller Ideen, philosophierte Harneid. Sie und ihr Team könnten sich vorstellen, noch einen Drahtspielplatz nach dem Vorbild des Iserlohner Barendorfs in der Rahmede einzurichten. Dr. Andreas Hollstein, der eine von den Kindern selbst entwickelte Drahtfigur für das Rathaus geschenkt bekam: „Ich verspreche, wenn ihnen für die Verwirklichung dieses Traums einmal 500 oder 700 Euro fehlen sollten: Bitte sprechen sich mich an.“

Pfarrerin Merle Vokkert sprach nicht nur als Vertreterin der ev. Kirche und damit des Trägers. Sie griff auch zur Gitarre und begleitete die 22 Kita-Kinder zu munteren Liedern, ehe alle Gäste sich an Kaffee und Kuchen gemeinsam stärkten.

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