Kabelanbindung in Dahle bleibt Thema

Dahle: Ein Leerrohr macht Hoffnung

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Das neue Kabel kommt auf riesige Rollen.

Altena - Eine Tiefbaufirma aus Waldbröl hat damit begonnen, unterhalb des Dahler Ortseinganges ein neues Telekommunikationskabel zu verlegen.

Allerdings handelt es sich nach Angaben der vor Ort tätigen Mitarbeiter zunächst lediglich um einen Ersatz für das Anfang August ausgefallene Kabel, das dafür gesorgt hatte das zahlreiche Firmen und Privathaushalte tagelang nicht oder nur eingeschränkt erreichbar waren. 

Auf rund 1000 Meter Länge wird der Kabelgraben jetzt auf einem Abschnitt zwischen den Firmen Schriever und Schmale in Richtung Ortseingang geöffnet. Das alte Kabel bleibt im Boden, aber es wird ein neues (Kupfer-)Kabel eingezogen, das dessen Aufgaben übernimmt. 

Etwa vier Wochen, so war an der Baustelle zu erfahren, werden die Arbeiten am Dahler Kabelgraben noch dauern.

Positiv ist in diesem Zusammenhang, dass die Gelegenheit genutzt wird, parallel ein Leerrohr zu verlegen. Darin könnte dann, wenn die Telekom diese Entscheidung trifft, mit vergleichsweise geringem Aufwand später ein Glasfaserkabel eingezogen werden. 

Das ist das Stichwort für Ortsvorsteher Helmar Roder. Er arbeitet seit geraumer Zeit an einer Lösung, denn in Dahle stöhnen insbesondere Firmen, aber natürlich auch Privathaushalte, über quälend langsame Internetverbindungen. Roder, von Hause aus Fachmann in diesen Dingen, kennt Zahlen: Die Verbindungsgeschwindigkeiten im Dorf liegen derzeit zwischen gerade einmal zwei bis zu sechs Mbit in der Sekunde. Benötigt würden 50 Mbit.

In etwa vier Wochen, so hofft Roder, könne man vielleicht mit Ergebnissen aufwarten. Die jetzige Lösung mit dem Leerrohr sei ein richtiger erster Schritt. Roders Hoffnungen ruhen dabei auch auf den Plänen, die Ortsdurchfahrt im kommenden Jahr zwischen der Neuenrader Straße und der Fußgängerampel nähe Freibad auszubauen. Bei dieser Gelegenheit könne man doch zu vergleichsweise geringen Kosten die nötige neue Kabel-Infrastruktur schaffen.

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