Juwelierin Ulrike Betzler-Hüttemeister sponsert Königinnen-Diadem für die FWG

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Goldschmiedemeister Norman Frick setzt FWG-Königin Katja Grabowski das Diadem auf.

Altena - Ein grüner Turmalin-Edelstein, darüber eine goldene, fünfzackige Königskrone. Sie trägt fünf zarte Perlen. Auf geschwungenen Silberdraht-Bögen sitzen fünf weitere blitzende, helle Schmucksteine. „Draht gehört zu Altena“, sagt Norman Frick aus dem Hause Juwelier Betzler-Hüttemeister. 

Er hat alles auf einen Ring aus massiv-silbernem Kordeldraht gestellt. Das Ergebnis: das neue Königinnen-Diadem der Friedrich-Wilhelms-Gesellschaft (FWG). Mehr als 80 Arbeitsstunden hat der Goldschmiedemeister dafür aufgebracht, assistiert von seinem Kollegen Walter Kraus. Das ganz Besondere: Juwelierin Ulrike Betzler-Hüttemeister hat es der Altenaer Traditionsgesellschaft zum Geschenk gemacht. „Nicht selbstverständlich“, wie Hauptmann Klaus Hesse am Freitag dankend sagte. In Anwesenheit des gesamten geschäftsführenden Vorstandes der FWG passte Ulrike Betztler-Hüttemeister und ihr Goldeschmiedemeister Norman Frick der amtierenden Schützenkönigin Katja Grabowski den absoluten Hingucker individuell an.

 „Keine Sorge, das ganze Diadem wiegt gerade einmal 130 Gramm“, sagte Ulrike Betzler-Hüttemeister. Sie legte Wert darauf, dass der Altena-Schriftzug, so wie ihn die Schützen im Namen führen und wie er unter anderem vor ihrem Haus am Bungern im Torbogen zu finden ist, ebenfalls auf dem Diadem eingearbeitet wurde. Klaus Hesse und seine Vorstandskollegen sehen in dem Geschenk „den tiefen Ausdruck einer Altenaer Einzelhändlerin, die sich mit den Zielen und Idealen unserer Gesellschaft identifiziert.“ 

Besonders die halbrund geschwungenen Bögen und eben die hellen Schmucksteine, die blitzen und blinken, je nachdem wie das Licht auf sie fällt, machen das neue Diadem zu einem federleicht daher kommenden Schmuckstück. Ulrich Wirthsmann, Kassenchef der Gesellschaft, berichtet von zwei weiteren Königinnen-Diademen, die noch im Besitz der FWG sind. Eines sei einfach für den Einsatz zu schwer, das andere durch das jahrelange Tragen schon zu sehr in Mitleidenschaft gezogen, als dass es wirklich noch etwas her mache. Auch er dankte Ulrike Betzler-Hüttemeister und ihrem Goldschmiedeteam „für die tolle Arbeit und das Sponsoring.“ Norman Frick und sein Kollege orientierten sich bei ihrer Arbeit an den Vorgaben der Gesellschaft. Gleichwohl war ihnen wichtig, „etwas zu erarbeiten, was optisch nicht zu aufdringlich rüber kommt und einer Frau gut zu Gesicht steht.“ Martin Schröder, amtierender König, lobte seine Mitregentin und attestierte ihr, „das steht dir aber gut.“ 

Wie es Sitte und Brauch ist bei den FWG-Schützen, erhob Hauptmann Klaus Hesse noch das Glas auf Sponsorin, Königin und neues Diadem. So wurde das königliche Geschmeide mit dem Traditionsruf "Drei mal Pott Jost" gleich stilecht „getauft.“

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