Rede und Antwort zum Thema Flüchtlinge

Innenminister Jäger kommt ins BGA

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD).
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Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD).

Altena - „Flüchtlinge in NRW: Belastung oder Chance?“ – Diese Frage soll am Mittwoch, 20. Januar, NRW-Innenminister Ralf Jäger im Burggymnasium Altena beantworten. Neben dem SPD-Politiker wird auch Paul Ziemiak, Vorsitzender der Jungen Union Deutschland, zu diesem Thema Rede und Antwort stehen.

Die Veranstaltung in der Burgstadt geht auf das WDR-5-Hörfunk-Programm „Stadtgespräch“ zurück, das vom Landesstudio Siegen moderiert wird und an diesem Abend ausnahmsweise nicht live gesendet, sondern für eine spätere Ausstrahlung am gewöhnlichen Sendeplatz, einem Donnerstag, aufgezeichnet wird. (21. Januar, 20.05 Uhr, WDR 5)

„Wir kommen aus zwei Gründen nach Altena“, sagt WDR-Redakteur Klaus Tewes. „1. hat es hier leider einen Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim gegeben und 2. nahm die Stadt als einzige in NRW mehr als 100 Flüchtlinge über dem Landeskontingent auf.“ Das garantiere einen Diskussionsabend, der nah an der Zeitrealität wäre.

Weil Altena jeder Flüchtlingsfamilie einen persönlichen Kümmerer zur Seite stellt, der zivile Ansprechperson in allen Lebensfragen ist, wird Esther Szafranski als eine von mehr als 35 Flüchtlingspaten ebenfalls mit von der Partie sein.

Jäger und das gesamte Podium sollen dabei sowohl von zwei Moderatorinnen, nämlich Judith Schulte-Loh und Christina Günther, als auch vom Publikum „ins Verhör genommen werden“, wie es im Vorfeld heißt.

"Wie geht es jetzt weiter?"

Unbestritten sei, dass die besondere Art des Umgangs mit Flüchtlingen in Altena vor allem dank der zuvor kaum vorstellbaren Hilfsbereitschaft der Bevölkerung bisher reibungslos klappte. Doch, so fragen die Macher des Stadtgesprächs, „wie geht es jetzt weiter? Wie kann eine Gemeinde wie Altena das schaffen? Wie kann Integration in der ländlichen Region klappen?“.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Es ist geplant, dass neben den Podiumsteilnehmern auch das Publikum „mindestens mit einem Anteil von 50 Prozent zu Wort kommt“, verspricht Klaus Tewes.

Flüchtlinge in NRW: Belastung oder Chance?
Mittwoch, 20 Januar, 19 Uhr, Burggymnasium (Zentrale Raumgruppe der Schule)
Einritt frei – Jeder ist eingeladen

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