Hexennacht lockt mit Musik und magischen Showeinlagen

Die Band „Skaluna“ zauberte ein folkiges, keltisches und mittelalterliches Flair von der Freiluftbühne auf den oberen Burghof. Die Melodien waren gleichermaßen stimmungsvoll wie romantisch. Foto: Hornemann

Altena - Vielleicht hatte 2014 auf einem der Wunschzettel der Maiennacht der Ruf nach besserem Wetter gestanden. Nachdem das Familienfest damals unter fürchterlichem Regen gelitten hatte, feierten Bürger und Touristen am Donnerstag weitgehend trockenen Fußes den alternativen Tanz in den Mai. Für die passende Musik sorgte diesmal die Gruppe „Skaluna“.

Von Ina Hornemann

Vorab hatte das Burg- und Stadtführer-Team schon einige Teilnehmer vorm Friedrichstor „abgefangen“: Den als Hexen verkleideten ortskundigen Bürgerinnen folgten die Gäste gern, um einen besonderen Burgrundgang mitzuerleben und zauberhaftes aus Altenas Sagenwelt zu erfahren. Hexenbrot und Drachenblut hatten die Nerven gut gestärkt für das Abendprogramm, das im Burghof Beatrice Baumann eröffnete. Sie zeigte eine gelungene Feuerspielerei mit Fackeln, einem sprühenden Vulkan und einem brennenden Hula-Hoop-Reifen. Kontaktkugeltanz-Einlagen rundeten das Programm der fein maskierten Künstlerin ab. Weil sie schon reichlich Zündstoff mit auf die Bühne gebracht hatte, nutzte die Feuerwehrbereitschaft den Moment aus, um das Maifeuer zu entzünden. Kinder und Erwachsene konnten ihre Wunschzettel darin verbrennen, in der Hoffnung, dass der Zauber der Mainacht ein wenig Glück beitragen möge.

Hexennacht auf Burg Altena

Magische Momente bescherte auch Zauberer „Shri Magada“, der vor allem die Kinder vor der Freiluftbühne zum Schmunzeln und Staunen brachte. Er bewies hellseherische Fähigkeiten und verteilte eine ordentliche Ladung Glitzerstaub auf der Bühne, damit diese bereitet war für die Musiker von „Skaluna“. Die hatten nicht nur ein imposantes Erscheinungsbild, sondern begeisterten mit starken Stimmen und feiner Instrumentalbegleitung. Folkige, keltische und mittelalterliche Melodien zauberten eine durchweg angenehme Stimmung auf den Burghof.

Drumherum gab’s ein kleines Markt- und Mitmachangebot: Andreas Blumenthal zeigte, wie Lederschmuck selbst hergestellt wird und die mobile Kerzenzieherei aus Lüdenscheid animierte zu manchem Spaziergang im Burghof, damit das warme Wachs am Docht flott aushärten konnte. Fertige Manufakturprodukte gab’s in Form von handgemachten Seifen, Likören und Marmaladen. Weil’s am Abend doch recht kühl war, gingen auch die Heißgetränke gut.

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