Ehrenmal auf Hochglanz gebracht

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Die Sponsorentafel ist wieder gut lesbar. Vielen Spendern ist am Erhalt des Ehrenmals gelegen.

Altena - Am Klusenberg hat sich vieles verändert. Die Gedenkstätte ist – nach vollständiger Reinigung des Bodens - wieder gefahrlos begehbar. Der Geländer-Rost ist weg und die metallenen Eichenblätter erstrahlen in altem Glanz. Die Altenaerin Helga Blütner hat alles wieder fein gemacht.

Die am Mittelstein angebrachten Gedenktafeln wurden komplett überarbeitet. Nach Entfernung des über Jahrzehnte angewachsenen Mooses ist nun deren ursprüngliche Beschaffenheit wieder zu erkennen.

Insbesondere die Namen der Gefallenen, derer gedacht werden sollen, sind klar und deutlich zu lesen. Das gilt auch für das Schild, auf dem die Namen der Sponsoren, die die Verschönerung der Anlage ermöglichten, zu lesen sind. Selbst die war von Moosen überwuchert.

Helga Blütner zeichnet in erster Linie dafür verantwortlich. Als sie sah, dass das Mahnmal total „heruntergekommen“ war, beschloss sie, für Abhilfe zu sorgen und den gesamten Bereich um das Ehrenmal herum zu reinigen. Dieses Unterfangen kostete sie letztlich einen Arbeitseinsatz von knapp 80 Stunden. Lediglich während zweier Arbeitseinsätze fand sie Verstärkung. „Ich bin teilweise schon um sieben Uhr morgens dort oben gewesen“, erinnert sich Blütner.

„Und dann habe ich dort auch den ganzen Tag lang gearbeitet“. Zunächst entrostete sie das gesamte Geländer um das Mahnmal herum einschließlich der Handläufe, die hinaufführen. Dann widmete sie sich den Intarsien, den eingefassten Eichenblättern. Sie versah beides mit einem frischen Anstrich. Dann standen die Gedenktafeln auf ihrem Stundenplan.

Diese wurden komplett vom Moos befreit und vollständig abgewaschen. Daraufhin wurden die Namen der Gefallenen aufgearbeitet, so dass sie jetzt wieder klar zu lesen sind. Und letztlich entfernte Helga Blütner auch noch das wildwuchernde Gras zwischen den Steinen.

Das Mahnmal sieht heute so aus, als sei es gerade erst errichtet worden. „Es hat sich gelohnt!“ resümiert Helga Blütner, die in Altena auch für die Heimatgemälde am Langen Kamp und am Felsenplatz bekannt ist.

Die Liebe zur Heimat treibt sie an: „Jeder Bürger kann mit etwas gutem Willen viel für seine Stadt tun“, findet sie und geht mit gutem Beispiel voran: „Packen wir es an!“, ermutigt sie jeden, der mitmachen will.

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