Schaden in sechsstelliger Höhe

Feuer am Schreck: Etwa 80 Helfer im Einsatz

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Der Dachstuhl brannte aus, die Wohnungen wurden durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen.

Altena - Polizei und Feuerwehr sind sicher, dass der Dachstuhlbrand am Schreck durch einen Blitzschlag ausgelöst wurde, Letzte Gewissheit wird allerdings erst die noch ausstehende Begutachtung der Brandstelle durch einen Sachverständigen bringen.

Hier finden Sie den ersten bericht zu dem Brand:

Feuer am Schreck: Etwa 80 Helfer im Einsatz

Das Feuer war am Sonntag, 29. März, gegen 21 Uhr gemeldet worden. Es zog einen Großeinsatz der Feuerwehr nach sich: Etwa 80 Einsatzkräfte seien vor Ort gewesen, schätzte der stellvertretende Wehrführer Udo Winter gestern. Als problematisch erwies sich vor allem die Tatsache, dass dieser Teil der Straße Schreck sehr schmal ist und nicht über eine ausreichende Löschwasserversorgung verfügt. Zusätzlich erschwert wurden die Löscharbeiten durch den starken Wind. Er fachte zum einen die Flammen erst richtig an, zum anderen brachte er das Löschwasser aus der Bahn. Die Wasserstrahle aus den Feuerwehrschläuchen wurden mehr oder weniger zerstäubt. Winter: „Wir haben die Drehleiter dann noch einmal umgesetzt. Danach ging es besser“.

Bis 2 Uhr dauerten die Löscharbeiten, um 2.30 Uhr rückten die letzten Mannschaften in die Gerätehäuser ein. Für die Hauptamtlichen der Wache war die Sache damit aber noch nicht erledigt: Sie mussten gestern Morgen noch einmal zum Schreck ausrücken, weil erneut Flammen aufloderten und deshalb Nachlöscharbeiten erforderlich wurden. Das war gegen 7.30 Uhr.

Eine erste Schätzung der Polizei geht von einem Schaden in Höhe von rund 100 000 Euro aus. Es wurden nicht nur Teile des Dachstuhls erheblich beschädigt: In den Wohnungen des Mehrfamilienhauses richtete Löschwasser große Schäden an.

Die fünf Bewohner des Hauses können auf nicht absehbare Zeit nicht in ihre Wohnungen zurückkehren. Zwei davon wurden von der Stadt in einem Hotel untergebracht, die übrigen konnten vorübergehend bei Freunden Unterschlupf finden. von Thomas Bender

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