Gewerkschaft kämpft gegen Gehaltskluft

Altena - „Ich bin selbst Mitglied in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW). Gerade durch die Neuerungen wie die Inklusion an den Schulen ist eine Mitgliedschaft in einer Lehrer-Gewerkschaft umso bedeutender geworden“, sagt Heiko Schepelmann, Pädagoge an der Mosaik-Schule an der Drescheider Straße.

Dem Lehrer, der seit 2009 im Schuldienst tätig ist, sei die Mitgliedschaft ein „großes Anliegen“, da weiterhin eine große Kluft zwischen den Gehältern von verbeamteten und angestellten Lehrern liegen würde. „Nach den öffentlichen Tarifrunden werden wohl die neuen Verhandlungen mit den Lehrer-Gewerkschaften anstehen. Das Thema Entlohnung ist für alle angestellten Lehrer ohne Verbeamtung ein zentrales Thema.“

Schepelmann hofft, wie sicherlich auch zahlreiche seiner Kollegen, dass sich in naher Zukunft hier entscheidene Fortschritte ergeben sollen. „Geplant ist, dass die Gehälter, auch schulformübergreifend, zunehmend angepasst werden, denn auch dort bestehen noch große Unterschiede“, erläutert Schepelmann. Bei Demonstrationen der GEW laufe er deshalb auch mit, um sich solidarisch mit seinen Berufskollegen zu zeigen. 

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