Hebammenpraxis Altena und Gynäkologen Dr. Roelof ten Kate und Dr. Kati Schmidt ziehen ins Calvinhaus

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Große Pläne: Kirsten ten Kate zeigt, wie ihre Praxis und die ihres Mannes demnächst im Calvinhaus untergebracht sind.

Altena - Nach jahrelangem Leerstand sieht das Calvinhaus einer neuen Zukunft entgegen: Noch in diesem Jahr wollen die Hebammenpraxis Altena und die Gynäkologen Dr. Roelof ten Kate und Dr. Kati Schmidt dort einziehen.

Beide Praxen sind bisher im Ärztehaus an der Kirchstraße 12-14 untergebracht. Als dort die Miete für die Hebammenpraxis erhöht werden sollte, hätten sie und ihr Mann darüber nachgedacht, wie es beruflich weitergehen soll, schilderte Kirsten ten Kate, die Chefin der Hebammenpraxis, gestern. Da sie beide noch nicht an Ruhestand dächten, sei die Entscheidung gefallen, für ihre beiden Praxen etwas Eigenes aufzubauen. Das Calvinhaus hatten die beiden sich vor einiger Zeit schon einmal angeschaut und für durchaus geeignet befunden. 

Also stiegen sie in Kaufverhandlungen ein – kein ganz einfaches Unterfangen, weil es zum einen noch einen weiteren Interessenten gab und zum anderen das der Kirche gehörende Haus auf einem Erbpachtgrundstück der Stadt steht. Letztlich hat’s geklappt, Kirsten ten Kate unterschrieb den Kaufvertrag und seitdem wird gebaut. „Wir hatten insofern Glück, dass es sich um relativ große Räume handelte“, meint die Bauherrin – neue Wände in Trockenbauweise seien schneller errichtet als alte Mauern eingerissen. 

Großzügige Behandlungszimmer und Büros auf 400 Quadratmetern

Auf insgesamt 400 Quadratmetern entstehen großzügige Behandlungszimmer und Büros für die beiden Praxen. Für die Mieterin der Wohnung im Obergeschoss ändere sich nichts, verspricht die neue Eigentümerin. „Hier gibt es keine einzige Treppenstufe“ weist ten Kate auf einen ganz großen Vorteil des Hauses hin – „wo gibt es das in Altena sonst noch?“ Ein weiterer Pluspunkt ist für sie die Nähe zum Langen Kamp mit seinen vielen gebührenfreien Parkplätzen. 

Aus den Plänen, die Kirsten ten Kate zeigt, geht hervor, dass die Stadt den Bau eines neuen Verbindungsweges plant, der vom Langen Kamp kommend zwischen Calvinhaus und Arbeitsamt zum Stapelcenter führt. Eine zum Calvinhaus gehörende Garage, die dieser Planung im Wege steht, ging in das Eigentum der Stadt über und wird in Kürze abgerissen.

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