Mittelaltermarkt: Wie im Vorjahr rund 25.000 Besucher

Gute Idee: Bänkelsänger verkürzten den Wartenden am Burgaufzug die Zeit.

AltenA - Seuchen, Hexenverbrennungen, Hungersnöte: Eigentlich war das Mittelalter eine finstere Zeit – aber offensichtlich eine, die heute viele Menschen fasziniert. Das zeigte am Wochenende der erneut sehr gut besuchte Mittelaltermarkt.

Selbst um 16 Uhr – und damit zwei Stunden vor dem Ende des Marktes – standen die Menschen noch an den Kassen Schlange. Rund 18.500 Karten waren am Ende verkauft. Weil dazu auch Familienkarten zählten und Kinder „unter Stockmaß“ freien Eintritt hatten, ging Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein in einer ersten Bilanz von etwa 25.000 Besuchern aus. So viele waren es auch im vergangenen Jahr. 

Kreisdirektorin Dienstel-Kümper berichtete von einem sehr guten Besuch auf der Burg, dort seien am Samstag und am Sonntag mehr Menschen gewesen als im letzten Jahr – „nur der Freitagabend war etwas schwächer“. Nach Angaben von Detlef Krüger, Fachdienstleiter Kultur beim Märkischen Kreis, zählte das Burgmuseum während des Mittelaltermarktes fast 4.000 zahlende Besucher. Dort war wie auch an den Kassen zum Markt und vor dem Burgaufzug Schlange stehen angesagt.

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Es gab lediglich einige kleinere Zwischenfälle. Dazu gehörten einige Hilfeleistungen durch das DRK und ein kleinerer Löscheinsatz während der Feuershow am Samstagabend. Einen kleinen Unfall meldete die Polizei von der Freiheitstraße. Dort wurde am Samstag ein Verkehrsposten wegen eines Missverständnisses von einem 51-jährigen Autofahrer angefahren und leicht am Knie verletzt.

Mittelaltermarkt: Das Spektakel am Samstag

Ein Blick auf die Kennzeichen der Besucherfahrzeuge zeigte, dass ein großer Teil nicht aus dem Märkischen Kreis kam. Das bestätigt Kreis und Kulturring als Veranstalter in der Entscheidung, das Event auch überregional zu bewerben.  

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