Heiteres Pappbootrennen

Groß und Klein kommen zum Fest „Lenne lebt“ auf die Promenade

Es sank zwar nicht, ließ sich aber auch nicht sonderlich gut lenken: Pilotin Franzi kämpfte mit dem Paddel gegen das Rotieren auf der Lenne an. Das Boot des Teams „Pappenheimer“ kam schließlich gezogen ins Ziel. Dem Spaß tat dies keinen Abbruch. -  Fotos: Käfer

Altena - Glück für Teilnehmer, Veranstalter und Zuschauer - pünktlich zum Beginn des Pappbootrennens im Rahmen der Veranstaltung „Lenne lebt“ auf der Lenne verdrängte die Sonne am Sonntag die Regenwolken. Mit Pappe und Klebeband gebastelt wurde nämlich noch im Regen. Unter Pavillons blieben die zunächst fragilen Boote geschützt.

Als es später ins Wasser ging, waren sämtliche Boote dann gut mit Klebeband isoliert. Fast alle kamen ins Ziel. Das Rennen auf der Lenne war der Höhepunkt der Veranstaltung „Lenne lebt“. Diese fand nun zum zweiten Mal statt. Zahlreiche Gruppen und Vereine beteiligten sich mit einem Stand auf der Lennepromenade. Die Segelflieger vom Hegenscheid präsentierten einen Flieger.

Gerne nutzten Kinder und Erwachsene die Möglichkeit zum Probesitzen. Die Reservisten der Bundeswehr paddelten ein paar Runden mit ihrem Schlauchboot auf der Lenne. Beim Schwimm-Club „Gut Nass“ gab es süße Stärkungen in Form von Popcorn und Kuchen. Das Pappboot-Spektakel schließlich hatte der Canu-Verein Altena initiert, der in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert.

15 Teams, darunter vier Kindergruppen, hatten sich zur Teilnahme angemeldet. Am frühen Nachmittag erhielten sie ihr Baumaterial: 16 Pappen und 3 Rollen Klebeband. Nun galt es, innerhalb von zwei Stunden ein schwimmfähiges Boot zu bauen. Wie sich später auf dem Wasser zeigte, gelang dies vielen Teams ausgesprochen gut. Vom Canu-Verein ausgestattet mit Schwimmweste und Helm, ging es auf die Strecke zwischen „Café Talstation“ und „Lennekai“.

Heiteres Pappbootrennen

Die Nase vorn hatten schließlich die „Kölner Pappkameraden“. Das Team aus der Domstadt war extra für das Pappbootrennen angereist. Es benötigte nur eine Minute und vier Sekunden für die Strecke. Ihr Preis war ein Rundflug. Zweite wurden „Noahs blaue Nachfahren“; den dritten Platz belegten „Die Pappnasen“. In der Kinder-Wertung gewannen die „Mühlendorf Kids“. Tom, Liv, Maya, Felix, Martina und Lovisa hatten ein besonders schnelles Boot gebaut.

Den Preis für die kreativste Kreation ging an den Freundeskreis „Es eskaliert eh“. Ihr Boot inklusive Getränkehalter kam mit dem achtjährigen Piloten Florian nicht schnell genug an, überzeugte aber die Kreativjury.

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