Minister Groschek zu Gast

Burgaufzug in Altena ist eröffnet

Der Aufzug fährt: Bürgermeister Hollstein, Landrat Gemke und NRW-Bauminister Groschek gestern bei der Eröffnung des Burgaufzugs

Altena - Um genau 11.57 Uhr schnitt NRW-Bauminister Michael Groschek am Samstag (26. April) das rote Band durch – das war der Startschuß für Altenas Burgaufzug, vor dem sich bald schon lange Schlangen bildeten. Zahlreiche Altenaer, aber auch viele Gäste aus der Umgebung, wollten sehen, was da für sieben Millionen Euro in den Berg gebaut wurde.

„Hut ab vor einer solchen Leistung“ – der Minister zollte den Altenaer schon bei seiner offiziellen, dennoch aber launigen und empathischen Rede hohes Lob für ihre Tatkraft. Das zeichne die Region insgesamt aus, sagte der aus Oberhausen stammende Minister – „deshalb bin ich Südwestfale des Herzens“.

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Eröffnung des Buraufzuges mit Minister Groschek

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„Hier wird Zukunft geschaffen“, sagte Groschek und er verwies auf den demografischen Wandel und die Inklusion als gesellschaftliche Aufgabe. Wer sich dafür einsetze, könne den barrierearmen Zugang zur Burg nur begrüßen.

Beim Gang durch den Stollen musste selbst der Minister selbst erst ein Ticket lösen. „Obligatorisch“, so Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein, „sonst bleibt das Drehkreuz stehen.“

Groschek genoss es sichtlich, in die Sagenwelt Südwestfalens einzutauchen, die im Stollen auf sieben Stationen dargestellt ist. Und der hohe Gast aus der Landeshauptstadt ging sogar in die Knie, um zu erleben, wie es ist, wenn einem Menschen ein Helm maßgescheinert angepasst wird.

Beim Gang „über das Wasser“, also dem virtuellen Über- und Durchschreiten der Lenne, war Groschek dann kaum zu halten. „Super, toll. Eine klasse Idee“, lobte er die Macher des Event-Aufzuges.

Nach einer kurzen Betrachtung der streitenden Komparsen direkt vor dem Aufzug ging es dann 34 Sekunden aufwärts. „Meine erste Fahrt, ehrlich“, so Hollstein. Er genoss - wie Groschek, dass sich Burgherr, Ritter, Maurer und Burghard, die freche Fledermaus an die Kabine hängten. Virtuell natürlich, aber ausgesprochen spaßig und unterhaltsam. Draußen, im Innenhof der Burg, kam es dann tief aus ihm heraus: „Das wird ein Magnet für Südwestfalen. Da bin ich mir ganz sicher.“ Altena dürfe stolz sein - er sei es an diesem Tag auch.

Der Bürgermeister hatte sich zuvor bei allen, die an dem Projekt mitwirkten, bedankt. Gearbeitet wurde sozusagen bis auf den letzten Drücker, bis sechs Uhr morgens wurde am Eröffnungstag noch gearbeitet.

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