Den griechischen Tourismus beflügeln

Vizegouverneur Psathas Vasileios und seine Delegations-Kollegen trugen sich in das goldene Buch der Stadt ein. -  Foto: Schröder

Altena -   Die griechische Region Epirus hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Durch die Finanzkrise bleibt der Inlandstourismus aus, der demografische Wandel macht sich immer stärker bemerkbar, die Attraktivität fehlt. „Das sind Probleme, die wir in Altena auch kennen“, so die heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Christel Voßbeck-Kayser.

Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und weiteren Mitgliedern der Deutsch-Griechischen Versammlung (Netzwerk aus Städten und deutscher Wirtschaft) begrüßte sie am Dienstag eine Delegation der nordgriechischen Region unter Leitung des Vizegouverneurs Psathas Vasileios.

Nach einer Besichtigung der Burg, von der die Südosteuropäer „total überwältigt“ waren, traf man sich zur Diskussionsrunde im Blauen Zimmer der Burg Holtzbrinck. Hier standen vor allem die Themen Tourismus und Attraktivitätssteigerung auf der Agenda: „Altena, der Märkische Kreis und die Region Epirus haben einige Gemeinsamkeiten.

 Die Griechen haben viele kulturelle Denkmäler, wir haben ihnen gezeigt, wie man sie besser vermarkten kann, um den Inlandstourismus wieder anzukurbeln“, erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete. Auch zum Thema Schuldensenkung konnten wichtige Erfahrungen geteilt werden. „Ziel ist es, in Zukunft projektbezogen zusammenzuarbeiten. Mit gemeinsamen Projekten kann man bei der Europäischen Union punkten und dadurch Fördergelder akquirieren.“ Zum Abschluss trugen sich die griechischen Gäste in das goldene Buch der Stadt Altena ein. Auch die Städte Arnsberg, Meschede und Schmallenberg, sowie die Gemeinde Möhnesee.

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