Turnhallen-Deals perfekt

Die Turnhalle der Hauptschule Rahmede kann weiter von den Sportvereinen genutzt werden. Drei Klassenzimmer werden nach den Ferien genutzt, um Flüchtlingen Sprachunterricht zu erteilen. -   Foto: Bender

Altena - Der Rat hat am Montag in nichtöffentlicher Sitzung grünes Licht für den Abschluss von Mietverträgen für die Turnhallen in Evingsen und an der Hauptschule Rahmede gegeben. Damit ist gewährleistet, dass sie auch nach der Schließung der beiden Schulen im Sommer für den Vereinssport zur Verfügung stehen.

Zur Höhe der Miete machte der Bürgermeister keine Angaben. In ihr ist ein klar definierter Energieverbrauch enthalten – benötigen die Vereine mehr Gas und Strom, so müssen sie dafür bezahlen. Sie übernehmen zudem kleinere Reparaturen, kümmern sich um die Hausmeistertätigkeiten und auch um den Putzdienst. Der Mietvertrag für die Turnhalle an der Hauptschule Rahmede sei zunächst auf ein Jahr befristet, teilte Hollstein weiter mit.

Das war nicht der einzige Beschluss, den der Rat in Sachen Rahmeder Schulgebäude fällte. Er sagte auch Ja zur Vermietung einiger Klassenräume ab dem Schuljahreswechsel. Die Europaschule, eine auf Sprachkurse für Flüchtlinge spezialisierte Organisation, wird dort unterrichten. Schon im öffentlichen Teil der Sitzung ließ Dr. Andreas Hollstein durchblicken, dass er sich eine Ausweitung dieser Nutzung gut vorstellen könne.

Dem Bürgermeister schwebt vor, die Hauptschule zu einer Art „Integrationszentrum“ zu entwickeln. Es gehe ja nicht nur um den Sprachunterricht, sondern auch um weitere Maßnahmen zur beruflichen Integration – die Arbeitsagentur entwickele dafür entsprechende Programme, die gut in dem Schulgebäude am Nüggelnstück durchgeführt werden könnten, glaubt Hollstein und argumentiert auch mit dessen Lage nahe der Stadtgrenze zu Lüdenscheid. Damit sei die Schule ein nicht nur für Altena interessanter Standort.

Ein weiterer Beschluss im nicht öffentlichen Teil der Ratssitzung betraf das Burggymnasium: 60000 Euro gibt die Stadt in den Sommerferien aus, um 14 große Fensterelemente erneuern zu lassen. Der Auftrag ging an einen Handwerker aus Altena, das Geld kommt größtenteils aus dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz, das der Bund aufgelegt hatte.

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