„Auf einmal“ fasziniert Publikum: Doktor Leienbach überrascht Apollo-Gäste

Gespannte Erwartung

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Durchweg gut besucht - die "Auf einmal"-Filmvorführungen im Apollo-Kino.

Altena Kein Platz war mehr frei, als Donnerstag, 6. Oktober, und gestern, Freitag, 7. Oktober,  der in Altena gedreht Kinofilm „Auf einmal“ anlief. Von „wir sind gespannt, wie Altena wegkommt“ bis „ich habe sogar mitgewirkt“, spannte sich dabei im Vorfeld der Erwartungs-Bogen der anwesenden Kino-Gäste.

Gerold Spöth etwa hatte 90 Euro Gage kassiert, um einen Kaffee auf den Lenneterrassen zu genießen und am Lennegeländer Blumen zu zupfen. „Ich bin eher zufällig beim Casting entdeckt worden, an sich wollte meine Enkeltochter Zara eine kleine Komparsenrolle ergattern“, sagte er im Vorfeld. Nach 119 Minuten stellte er aber ernüchtert fest: „Meine Szenen waren nicht im Streifen enthalten. Ich bin wohl dem Schnitt zum Opfer gefallen.“ Gleichwohl gab’s Lob für den Film von Asli Özge und ihrer Schauspieler-Crew. „Es hat uns – also meiner Frau Astrid und Enkeltochter, gut gefallen“, sagte Spöth. „Ich hoffe mal, dass unser Altena gut wegkommt. Neugierig bin ich schon, wie das alles, was ja unter unseren Augen passiert ist und gedreht wurde, letzten Endes umgesetzt wurde“, sagte Hiltrud Knoche. Sie war in

Toll umgesetzt

Begleitung von Renate Kinzinger ins Apollo gekommen und nach fast zwei Stunden ebenfall voll des Lobes. „So etwas, wie ,Auf einmal’ sehe ich gerne.“ Sie stufte den Film als eine Art Krimi ein, „bei dem es endlich nicht nur um Mord und Totschlag geht. Uns beiden hat es sehr gut gefallen.“ Bernd und Edeltraud Egbringhoff hatten sich bereits im Vorfeld des Kinobesuches „bei Google und im Internet schlau gemacht“, wie das Ehepaar sagte. „Uns interessiert besonders, wie Altena als Stadt dargestellt wird“, sagten die beiden. Sie erhofften sich, so ein kleines bisschen Lokalkolorit auf der Leinwand zu sehen und

Leinwand

sahen sich am Ende bestätigt. „Ja, der Streifen hat uns gut gefallen“, so das Rentner-Ehepaar. Die investierten zwei Stunden Anschaudauer seien gut angelegt gewesen. Andere Besucher wollten sich nicht namentlich äußern. Doch war eine Innenstadtbewohnerin über das Auftreten von Allgemeinmediziner Dr. Frank Leienbach, der einen Gutachter vor Gericht gab, „sehr positiv überrascht. Da war ich schon ein bisschen platt. Der Herr Doktor  hat für mich super gespielt. Das

Hochkarätige Darsteller

hat mir richtig gut gefallen.“ Wieder ein anderes Ehepaar merkte an, es habe im Vorfeld gar nicht gewusst, welche TV-bekannten und durchaus hochkarätigen Darsteller in dem „Altena-Film“ mitwirkten. Peter Schneider gab den Tipp ab, „diesen Film muss sich jeder Altenaer anschauen. Nicht nur wegen der vielen Stadt-Szenen. Er ist dicht, überzeugend und an keiner Stelle irgendwie aufdrängend und laut.“

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