Nach dem Brand in Altena

Feuer in der Lutherkirche: Sanierung wird dauern

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Merle Vokkert, Martina Espelöer, Ralf Gütting und Alexander Grass (v.l.) informierten über den Brand.

Altena - Aktuelle Details zum Brand in der Lutherkirche Altena hat die Gemeindeleitung am Nachmittag bekannt geben. Dazu waren auch Superintendentin Martina Espelöer und Ralf Gütting nach Altena gekommen, der Leiter Bau und Liegenschaften im Kreiskirchenamt. Die Gemeinde sandte ein klares Signal: Möglichst rasch soll mit der Sanierung begonnen werden.

Von Thomas Keim

Es gilt aber als sicher, dass das ein langwieriger Prozess wird. Die Instandsetzung werde „Monate“ dauern, eventuell ein ganzes Jahr, ließ Gütting durchblicken. Zur Höhe des Schadens könne man noch keine Angabe machen, hieß es am Nachmittag. Da seien nun zunächst Gutachter gefragt.

Die 2007 abgeschlossene Sanierung der Kirche hatte 1,1 Millionen gekostet. Es sei gut denkbar, dass eine solche Summe noch einmal aufgebracht werden müsse.

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Nun soll entschieden werden, wie das weitere Gemeindeleben organisiert wird. Dabei stellt sich in erster Linie die Frage nach künftigen Gottesdiensten. Hier könne die Kirche im Mühlendorf in Betracht kommen.

Über die mutmaßliche Brandstiftung herrschte Erschrecken und Fassungslosigkeit. Martina Espelöer sagte, sie hoffe darauf, dass der oder die Täter zur Verantwortung gezogen werden könnten.

Hoher Sachschaden nach Brand in der Lutherkirche

Einig war man sich darüber, dass es sich bei der Lutherkirche nicht nur um ein Gotteshaus, sondern um ein Wahrzeichen der Stadt handelt.

Stadtbrandinspektor Alexander Grass berichtete, dass 80 Feuerwehrkräfte im Einsatz waren. Bei allem Schaden und der schwierigen Einsatzlage könne man noch von Glück sagen, dass das Feuer nicht in den Turm gelangte: „Dann wäre die Kirche vielleicht nicht zu halten.“

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